Slipknot Auftritt Konzert
Foto: Steve C Mitchell/epa/dpa

Die Nu-Metal-Band Slipknot tourt derzeit mit ihrem neuen Album „We Are Not Your Kind“ durch Nordamerika. Bei einem Konzert in Tinley Park im US-Bundesstaat Illinois ist es jetzt zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein Fan ist zusammengebrochen und gestorben.

Wie die lokale Nachrichtenseite „patch.com“ berichtet, ist der 62 Jahre alte Richard Valadez am vergangenen Sonntag beim „Knotfest“ mit Slipknot und den Support-Bands Volbeat, Gojira und Behemoth in einem Mosh-Pit zu Boden gegangen und anschließend gestorben.

Beim Song „Sulfur“ von Slipknot habe er unter einem sichtbaren Krampf gelitten, aber es habe sehr lange gedauert, bis andere Konzertbesucher das Sicherheitspersonal darauf aufmerksam machen konnten.

Erst nach 15 bis 25 Minuten seien Sanitär bei ihm gewesen, Wiederbelebungsversuche von anderen Besuchern seien zuvor erfolglos geblieben. Woran genau Valadez gestorben ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Eine noch ausstehende Autopsie soll nun Aufschluss darüber geben. Zeugen berichten davon, dass der 62-Jährige schon zuvor mehrfach zu Boden gegangen sein soll, sich aber immer wieder aufgerappelt habe.

Slipknot selbst hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert. Die geplante Tour durch Nordamerika soll wie geplant weitergehen und die Band im Sommer 2020 auch nach Europa führen. Zuletzt waren Slipknot in Deutschland noch beim Festival „Rock am Ring“ zu sehen.