Nach 50 Kilometern: Irre Verfolgungsjagd durch NRW endet in Kölner Sackgasse

Eine Verkehrskontrolle bei Mechernich ist in eine irre Verfolgungsjagd gemündet. Nach 50 Kilometern konnte der Geflüchtete in Köln gestellt werden.
Polizei Wagen Blaulicht
Foto: Shutterstock/Christian Horz
Polizei Wagen Blaulicht
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Eigentlich sollte in Mechernich-Roggendorf, etwas südlich von Bonn, nur eine Verkehrskontrolle durchgeführt werden. Als der Fahrer des schwarzen Volvo die Beamten gegen 23 Uhr aber sah, entschloss er sich lieber, zu beschleunigen, anstatt anzuhalten.

Er steuerte auf die Autobahn 1 zu und fuhr Richtung Köln, während die Beamten die Verfolgung aufnahmen. Nach insgesamt 50 Kilometern wurde der Pkw schlussendlich durch einen Lkw gestoppt, der quer auf der Fahrbahn stand.

Damit war die Verfolgungsjagd aber keinesfalls vorbei. Zunächst versuchte es der Fahrer noch mit dem Rückwärtsgang, wobei er einen Wagen der Polizei touchierte. Als er merkte, dass er so nicht weiterkam, wollte er zu Fuß flüchten. Am Ende verlief er sich aber in einer Sackgasse und die Polizei konnte den Mann im Kölner Stadtteil Bayenthal endlich stellen.

Nachdem der Mann festgenommen wurde, musste er auch eine Blutprobe abgeben, deren Ergebnis noch aussteht, wie „Express“ berichtet. Es wird vermutet, dass der Mann unter Drogen stand und wohl Betäubungsmittel eingenommen hatte.

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