Hubschrauber
Foto: Shutterstock / haak78

Gegen 23.30 Uhr fällt der Kölner Autobahnpolizei ein Suzuki-Motorrad auf der A57 auf. Die Beamten beobachten die Maschine, die viel zu schnell unterwegs ist und gegen sämtliche Verkehrsregeln verstößt.

Auf der A1 setzt das Männer-Gespann seine Kamikaze-Fahrt fort, kommt trotz ständiger „Bitte anhalten“-Signale der Ordnungshüter nicht zum Stillstand. Im Gegenteil: An der Anschlussstelle Lövenich gibt der Biker nochmal so richtig Gas – jedoch mit verheerenden Folgen. Denn am Kreuz Köln-West stürzen die beiden zu Boden, verletzen sich bei dem Unfall schwer. Doch nicht mal das kann sie offenbar von der Fortsetzung der Flucht abhalten.

Irre Verfolgungsjagd in Köln: Gestürzte Biker flüchten zu Fuß

Zu Fuß versuchen sie weiter, der Polizei zu entkommen. Die Beamten fordern Verstärkung an. Sogar ein Polizeihubschrauber kommt am Mittwochabend bei der irren Verfolgungsjagd zum Einsatz. Im Gewerbegebiet in Köln-Marsdorf gibt es schließlich kein Entkommen mehr für die schwerverletzten Flüchtigen.

Weil die Beamten von Drogeneinfluss des Fahrers ausgehen, führen sie vor Ort noch einen Drogenschnelltest durch –  positiv! Bei der Durchsuchung des 31-jährigen Beifahrers finden die Polizisten zudem mehrere Drogen sowie einen vierstelligen Geldbetrag. Und: Der mutmaßliche Drogendealer hat bereits drei Haftbefehle wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz auf dem Kerbholz –  Festnahme!

Unfall an Kreuz Köln-West: Biker völlig zugedröhnt

Bei dem offenbar zugedröhnten Fahrer der Maschine ordnen die Beamten aufgrund des positiven Schnelltests auch noch eine Blutprobe an. Wegen seiner schweren Verletzungen kommt der Mann ohnehin ins Krankenhaus. Seine völlig zerstörte Suzuki-Maschine sowie seinen Führerschein konfiszieren die Ordnungshüter

Und das ist nicht der einzige Unfall, der sich zuletzt auf der A1 ereignete. Im Lärmschutztunnel bei Lövenich ist am Dienstagmorgen ein Brummi-Fahrer vier Autos und einem LKW aufgefahren. Anschließend raste er selbst in die linke Tunnelseite.