Köln: Dürre wird zum Killer für die Fähren auf dem Rhein – Betrieb eingestellt

Der niedrige Pegel und seine Konsequenzen für Köln! Die Fähre zwischen der Domstadt und Leverkusen steht still.
Niedriger Pegelstand im Rhein
Niedriger Pegelstand am Rhein, hier etwa im Bereich zwischen Leverkusen und Köln. Foto: Oliver Berg/dpa
Niedriger Pegelstand im Rhein
Niedriger Pegelstand am Rhein, hier etwa im Bereich zwischen Leverkusen und Köln. Foto: Oliver Berg/dpa

Die aktuelle Hitzewelle bringt eine Vielzahl an Problemen mit sich. Unter anderem ist eine Auswirkung, dass deutschlandweit der Wasserstand der Seen extrem niedrig ist. Das beutelt gerade Industriezweige am Rhein – auch in Köln hat das Ganze Konsequenzen. Ein Fährenbetrieb hat seine Fahrten vorerst eingestellt.

Eigentlich verbindet die Rheinfähre Langel/Hitdorf die Städte Köln und Leverkusen und ist gerade den Anwohnern der beiden Stadtteilen bestens bekannt. Die Fähre fällt in erster Linie dadurch auf, dass sie eine absolute Konstante auf dem Rhein ist. Allerdings haben die Betreiber nun auch mit dem niedrigen Wasserstand zu kämpfen.

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Fähre zwischen Leverkusen und Köln vorerst eingestellt

So haben sie am Freitag auf Twitter bekanntgegeben, dass der Betrieb vorerst eingestellt werden muss. Bereits einige Stunden zuvor wurde in einem Tweet geahnt, dass der weiter fallende Pegel für Probleme sorgen könnte. Als der Pegelstand dann auf 83 Zentimeter gefallen war, blieb den Betreibern keine andere Wahl.

 

Wer auf eine schnelle Besserung gehofft hat, damit zumindest wieder der Pegelstand hoch genug ist, um den Betrieb wieder aufzunehmen, der wurde am Samstag enttäuscht. Es folgte am Vormittag das nächste Update – mit schlechten Nachrichten. Denn anstatt zu steigen, soll der Pegelstand in den kommenden Tagen noch weiter fallen. „Die Vorhersage sieht nicht gut aus für uns“, heißt es dazu in dem Twitter-Post.

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Wenn es nicht zu solchen Extremwetterlagen kommt, verkehrt die Fähre an 362 Tagen im Jahr. Bei einer solchen Beständigkeit tut jeder Tag, die die Fähre still stehen muss, nicht nur den Betreibern weh. Auch für die Menschen in der Region ist es ein ungewohntes Bild, die Fähre in der Nähe der Leverkusener Autobahnbrücke nicht in Bewegung zu sehen.