Trinkwasserversorgung in Düsseldorf: Trockenheit und Dürre lassen Rheinpegel fallen

Der Rheinpegel sinkt und sinkt. Das bedeutet Einschränkungen für die Binnenschifffahrt. Die Trinkwasserversorgung ist aber gesichert.
Schiff auf Rhein
Foto: Christophe Gateau/dpa
Schiff auf Rhein
Foto: Christophe Gateau/dpa

Seit Wochen schon regnet es in Deutschland, NRW und auch Düsseldorf zu wenig. Das macht sich inzwischen immer mehr am Rhein bemerkbar, der aktuell noch einen Pegelstand von ca. 180 cm aufweist.

Das ist zwar noch nicht problematisch, aber Besserung ist auch nicht in Sicht. Daher wächst die Sorge vor einer gesicherten Trinkwasserversorgung in der Landeshauptstadt.

Die Stadtwerke Düsseldorf aber betonen in der „Rheinischen Post“, dass man nichts zu befürchten habe. Selbst wenn der Rhein noch weniger Wasser führen würde, als ohnehin schon, wäre die Trinkwasserversorgung gesichert. Man müsse auch keine Angst haben, dass man seinen Rasen nicht mehr wässern, seine Blumen nicht mehr gießen und sein Planschbecken nicht mehr füllen dürfe, heißt es.

Dafür sorge eine wasserstauende Sohle in der Tiefe, damit das Wasser nicht weiter versickert. Dennoch sind die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit mit Sorge zu betrachten. So gibt es in anderen Ländern Europas bereits Einschränkungen, was die Versorgung mit Trinkwasser angeht.

Auch die Schifffahrt ist davon betroffen. Doch auch hier wird beschwichtigt, dass dies alles nicht neu sei, sondern Anpassungen an die jeweiligen Pegelstände der Flüsse normales Tagewerk sind. Aufgrund des niedrigen Tiefgangs können Schiffe derzeit nicht vollbeladen über den Rhein. Das wird wohl über den Sommer noch so bleiben.

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