Hitzewelle in NRW: Waldbrandgefahr erstmals auf Stufe Vier

Durch die Hitze und die Trockenheit ist die Waldbrandstufe in NRW auf Stufe Vier gestiegen. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.
Wald
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Der Hitzerekord blieb zunächst aus, doch auch so wurde die 40-Grad-Marke angekratzt. Denn nicht nur die Hitze, auch die Trockenheit sind aktuell in Nordrhein-Westfalen und in ganz Europa ein massives Problem.

Die Gefahr für Waldbrände steigt mit jedem Tag, den es nicht regnet. Daher wurde am Dienstag (19. Juli) vom Deutschen Wetterdienst erstmals die vierte von fünf Warnstufen beim Gefahrenindex ausgerufen.

Der Regierungsbezirk Arnsberg ordnete daher schon ab dem Mittagsstunden Waldbrandüberwachungsflüge an. Appelle kamen auch aus der Politik, im Wald besonders achtsam zu sein. So herrscht aktuell ein Rauchverbot im Wald und auch sonst wird immer wieder darauf hingewiesen aufzupassen, um keinen Brand zu verursachen.

Der Deutsche Wetterdienst bietet mit seinem Waldbrandgefahrenindex in fünf Stufen eine gute Übersicht, welche Wälder besonders gefährdet sind. Meist sind es vor allem jene Wälder, die bereits durch Dürre und Borkenkäfer gelitten haben. Zudem brächen Brände fast immer durch Unachtsamkeit von Besuchern aus.

Zwar soll in den kommenden Tagen die Hitze fürs Erste wieder zurückgehen, doch flächendeckende Niederschläge sind auch weiterhin nicht zu erwarten. So dürfte die Gefahrenstufe noch etwas länger oben bleiben.

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