Flughafen Düsseldorf und Köln am Montag: Verdi-Streik legt Flugverkehr lahm

Montag, der 14. März 2022: Kein guter Tag für Reisende in Düsseldorf, Köln und vielen weiteren Flughäfen in ganz Deutschland.
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Foto: Shutterstock.com/Markus Mainka
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Montag, der 14. März 2022: Kein guter Tag für Reisende in Düsseldorf, Köln und vielen weiteren Flughäfen in ganz Deutschland. Verdi hat die Sicherheitskräfte in der Fluggastkontrolle zu neuen Warnstreiks aufgerufen, die Beteiligung ist hoch. Die Maßnahmen schränken den Flugverkehr am heutigen Tag stark ein, sollen aber erstmal nur für Montag gelten.

Wegen eines ganztägigen Warnstreiks von Beschäftigten in der Passagierkontrolle fallen an diesem Montag an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Flüge aus. In Düsseldorf seien bereits rund 160 der ursprünglich geplanten rund 290 Flüge abgesagt worden, teilte der Airport am Morgen mit. Am Flughafen Köln/Bonn wurden nach Angaben des Airports 94 der geplanten 136 Ankünfte und Abflüge gestrichen. „Über den Tag finden nur 10 Abflüge statt“, teilte der Flughafen mit.

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Handgepäck reduzieren um Kontrollen zu beschleunigen

Die Flughäfen riefen Passagiere dazu auf, sich bereits vor der Anreise bei den Airlines darüber zu informieren, ob ihr Flug abgesagt wurde. „Auch wenn Ihr Flug stattfindet, sind erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle zu erwarten“, betonte der Düsseldorfer Airport und rief dazu auf, das Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen.

In Düsseldorf erfolgt der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich aktuell zentral über den Flugsteig A. Die Passagiere der jeweiligen Flüge werden nach dem Check-In durch Mitarbeiter der Fluggesellschaften als geschlossene Gruppe und in der Reihenfolge des Aufrufs zunächst zur Bordkartenkontrolle und anschließend weiter zur Sicherheitskontrolle begleitet. Wartende Fluggäste werden am Airport von Servicekräften regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert. Im Terminal stehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

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Streikbeteiligung „sehr hoch“

Zu dem ganztägigen Warnstreik des Sicherheitspersonals hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Sie will damit im laufenden Tarifstreit ihren Forderungen nach höheren Löhnen für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen Nachdruck verleihen. Ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte, die Streikbeteiligung sei „sehr hoch“.

In dem Tarifkonflikt verhandelt die Gewerkschaft mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) über einen neuen Tarifvertrag für bundesweit rund 25 000 Sicherheitskräfte. Beide Seiten wollen sich am 16. und 17. März in Berlin zu weiteren Verhandlungen treffen.

Am Flughafen Düsseldorf waren am Montag rund 290 An- und Abflüge mit etwa 24 700 Passagieren geplant. Am Flughafen Köln/Bonn standen 136 Passagierflüge mit rund 14 000 Fluggästen auf dem Plan. Weitere Warnstreiks gab es Verdi zufolge am Montag an den Flughäfen Hannover, Leipzig und Berlin.

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dpa