Depeche Mode mit zwei Konzerten in Düsseldorf: Ticket-Vorverkauf und alle Infos

Nach dem überraschenden Tod von Depeche-Mode-Mitbegründer Andrew Fletcher im Mai gibt es nun wieder eine gute Neuigkeit für die Fans: Die Band macht weiter – und kommt 2023 für gleich zwei Konzerte auch nach Düsseldorf.
Depeche Mode in Berlin
Die Musiker Martin Gore und Dave Gahan der britischen Band Depeche Mode stehen bei einem Fototermin vor einer Fotowand. Foto: Britta Pedersen/dpa
Depeche Mode in Berlin
Die Musiker Martin Gore und Dave Gahan der britischen Band Depeche Mode stehen bei einem Fototermin vor einer Fotowand. Foto: Britta Pedersen/dpa

Depeche Mode kommt nach NRW: Bereits im März 2023 soll ihre große „Memento Mori“-Welttour starten. Im Juni 2023 macht die britische Band dann gleich zweimal Halt in Düsseldorf. Der Vorverkauf ist bereits gestartet.

Passend zur 19. Tour soll auch das neue „Memento Mori“-Album im März erscheinen. Für die Konzerte wird es Ende März zunächst in die USA und nach Kanada gehen. Tour-Auftakt für die Stadiontour in Europa ist der 16. Mai in Amsterdam. Für Deutschland sind sechs Auftritte in fünf Städten geplant: Leipzig, Düsseldorf (2), München, Frankfurt und Berlin.

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Depeche Mode in der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf: Termin

Den 4. und 6. Juni 2023 (Sonntag und Dienstag) sollten sich alle Depeche Mode-Fans bereits jetzt rot im Kalender markieren: Dann spielt die Band live in der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf.

Depeche Mode Konzert in Düsseldorf: Tickets

Der Ticket-Vorverkauf für die Konzerte im Juni hat bereits begonnen. Wir gehen davon aus, dass die Tickets heiß begehrt sind – also besser früher, als später zuschlagen!

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Depeche Mode Tour nach fünfjähriger Pause

Zuletzt gingen Depeche Mode 2017 auf Welttour, auch ihr letztes Album „Spirit“ erschien in dem Jahr. Bis heute ist es die längste Albumpause der Band, die mit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt gilt. Mit ihrem Debütalbum „Speak And Spell“ und der Hitsingle „Just Can’t Get Enough“ wurde die Gruppe in den 1980er-Jahren als Teil der New-Wave-Szene berühmt, mit ihrem unverkennbaren Synthesizer-Sound und Hits wie „Everything Counts“, „Enjoy The Silence“, „Never Let Me Down Again“ oder „Personal Jesus“ wurde sie zum Inbegriff der elektronischen Musik.

Depeche Mode auf Tour: So geht es nach dem Tod von Andrew Flechter weiter!

Depeche Mode machen weiter. Nach dem überraschenden Tod von Gründungsmitglied und Keyboarder Andrew Flechter im Mai will die britische Synthie-Pop-Band 2023 mit einem neuen Album im Gepäck auf Welttournee gehen, wie Sänger Dave Gahan und Songschreiber und Gitarrist Martin Gore am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin ankündigten. „Wir mögen die Idee, dass Andy gewollt hätte, dass wir weitermachen“, sagte Gore der Deutschen Presse-Agentur. Der Titel des 15. Studioalbums, das Ende März erscheinen soll, ist „Memento Mori“. „Das bedeutet „Denke daran, dass du sterben musst“.“

Alle Songs und sogar der Albumtitel seien vor Fletchers Tod entstanden, sagte Gore. Der Titel klinge sehr morbid, aber man könne ihn auch sehr positiv verstehen: „Lebe jeden Tag bis zum Maximum.“

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Memento Mori

Fletcher war im Mai im Alter von 60 Jahren überraschend an einem Riss in der Hauptschlagader gestorben. Er hatte die Band vor mehr als 40 Jahren unter anderem mit Gore und Gahan im beschaulichen Basildon östlich von London gegründet und galt als wichtiges Bindeglied zwischen dem extrovertierten Gahan und dem eher schüchtern wirkenden Gore.

„Jeder betrachtete Andy immer als eine Art Klebstoff der Band, also den Geselligen, der uns alle irgendwie zusammenhielt“, sagte Gore der dpa. „Ich glaube, er würde die Vorstellung hassen, dass es die Band nicht mehr gäbe.“ Fletchers Tod habe ihn und Dave nun näher zusammengebracht. „Es sind nur noch zwei von uns übrig.“

Bei den Studioaufnahmen für das neue Album habe es viele Momente gegeben, in denen er „Fletch“ vermisst habe, sagte Gahan. Die Aufnahmen fanden nach Gores Angaben als Band zum ersten Mal bei ihm zu Hause im kalifornischen Santa Barbara statt. Die Arbeit dort ohne Fletcher habe sich für ihn daher nicht so seltsam angefühlt. „Aber als wir am Samstag in Berlin ankamen und ich ins Hotel ging, sah ich die Bar. Und ich bin es so gewohnt, dass er (Fletcher) jedes Mal, wenn wir an einem Ort übernachteten, dort saß. Das hat mich sehr getroffen“, sagte Gore. „Es ist anders. Es ist hart. Und alles ist neu.“

mit dpa