FBI-Agent Troy Sowers erlebte an seinem letzten Arbeitstag eine große Überraschung: Vor 22 Jahren rettete er einem Baby das Leben, nun bedankte sich der mittlerweile erwachsene Mann bei ihm.

Sowers war damals gerade frisch dabei, arbeitete erst wenige Monate beim Geheimdienst. Stewart Rembert war von einer Frau entführt worden, die sich als Krankenschwester ausgegeben hatte, und wurde später in einer Box neben einer Mülltonne abgelegt. Dort griff Sowers ihn damals auf.

„Es ist verrückt, wenn ich darüber nachdenke, dass ich ohne ihn heute nicht hier wäre. Ich bin sehr aufgeregt, den Mann zu treffen, der mein Leben gerettet hat“, sagte der Gerettete der „NBC“ vor dem Treffen.

Auch für Sowers war das Erlebnis sehr emotional: „Das ist eine der besten Überraschungen meines Lebens. Ich werde mich immer an die Nacht erinnern, als ich ihn hochgehoben habe. Er weinte nicht, er kuschelte sich direkt an meinen Hals und ich wusste, es geht ihm gut.“ Immer wieder hatte er sich gefragt, was wohl aus dem Baby geworden war.

Und als Rembert ihm dann erzählte, dass er dem Land als US-Marine dient, war er mehr als stolz. „Das ist ein perfektes Beispiel für das, was wir von jedem erwarten“, lobte er. Dass sich die beiden nach so langer Zeit ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag beim FBI in die Arme schließen konnten, beschrieb er als das „perfekte Buchende“.