Ertrinken Hand
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Eine kalifornische Mutter hat in einem im Gefängnis geführten Interview mit einem Fernsehsender erklärt, warum sie ihre drei Kinder ertränkt habe.

Die 30-Jährige sagte am Donnerstag in KGET-TV, sie habe damit ihre drei Jahre, zwei Jahre und sechs Monate alten Kinder vor sexuellem Missbrauch durch deren Vater schützen wollen. Sie bereue das, habe aber keinen anderen Ausweg gesehen. Die Kinder wurden am Samstag tot in Los Angeles aufgefunden.

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„Ich habe sie ertränkt… Ich wollte nicht, dass sie weiter missbraucht werden“, sagte die Mutter. „Ich habe ihnen bei ihrer Geburt versprochen, dass ich sie beschützen werde. Ich drückte sie und küsste sie und ich entschuldigte mich die ganze Zeit. Ich liebte meine Kinder.“ Sie wünschte, dass sie noch am Leben seien. „Wünschte ich, dass ich das nicht getan hätte? Ja, Aber ich ziehe es vor, dass sie nicht für den Rest ihres Lebens gefoltert und missbraucht werden.“

Drei Tote Kinder am Samstag in Los Angeles gefunden

Die Kinder – zwei Mädchen und ein Junge – wurden am Samstag in der Wohnung der Großmutter mütterlicherseits in Reseda, einem Stadtteil von Los Angeles, gefunden. Die Mutter wurde bisher nicht der Tötung ihrer Kinder beschuldigt, nachdem sie fast 320 Kilometer nördlich in Tulare County verhaftet und des Autodiebstahls beschuldigt wurde. Zu diesem Vorwurf hat sie sich als nicht schuldig bezeichnet. In dem Interview sagte sie, sie sei nach Norden gefahren, um sich von einer steilen Felswand zu stürzen. Mit ihrem Wagen sei sie in einem Graben stecken geblieben, da habe sie das Auto der Personen gestohlen, die angehalten hatten, um ihr zu helfen.

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Das Paar befand sich Gerichtsakten zufolge in einem erbitterten Streit um das Sorgerecht für die Kinder. Der Vater der Kinder hat ausgesagt, die Mutter sei wahnhaft und eine Gefahr für ihre Kinder gewesen. Nach der Geburt des zweiten Kindes habe sie Depressionen gehabt, eine Therapie begonnen, dann aber abgebrochen. In Social-Media-Posts habe sie geschrieben, sie wünschte, nie Kinder bekommen zu haben.

Die Mutter sagte in dem Interview, sie habe ihr ganzes Leben mit Depressionen, Angstzuständen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) gekämpft. Sie betätigte den Abbruch einer Therapie wegen nachgeburtlicher Depression. Ihr Mann sei aber die Gefahr für ihre Kinder gewesen.

Sie habe bei ihrer Tochter und ihrem Sohn Zeichen von Missbrauch entdeckt und das den Behörden gemeldet. Die hätten ihr aber nicht geholfen. „Sie wollten sie einfach dem Vater geben“, sagte sie.

Quelle: dpa