Als ein Angler vor der Küste Norwegens seinen Fang aufs Boot hievte, traute er seinen Augen nicht. Denn den Fisch, der sich am Haken befand, hatte er noch nie gesehen.

Wie der „Daily Star“ berichtet, war Oscar Lundahl mit einem Kollegen eigentlich auf Heilbutt-Jagd gegangen. An einer circa 800 Meter tiefen Stelle hatte sie ein Seil heruntergelassen und darauf gewartet, dass etwas anbeißt.

Nachdem die beiden Teenager zunächst zwei Heilbutte gefangen hatten, bemerkten sie, dass sich noch ein weiterer Fisch am Haken verfangen hatte, also zogen sie ihn mit vereinten Kräften ebenfalls auf ihr Boot. Als sie dies geschafft hatten, staunten sie nicht schlecht. „Ich hatte so etwas noch nie zuvor gesehen. Es sah einfach komisch aus, ein bisschen wie ein Dinosaurier“, erklärte Lundahl der britischen Boulevardzeitung.

Der außergewöhnliche Fisch mit dem riesigen Auge überlebte den Druckwechsel von der Tiefsee auf die Höhe des Meeresspiegels leider nicht, weshalb Lundahl ihn mit nach Hause nahm und dort zubereitete und verspeiste. „Trotz seines hässlichen Anblicks schmeckte er echt gut. Ein bisschen wie Kabeljau, aber leckerer“, verriet er.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich allerdings nicht um ein unbekanntes „Monster aus der Tiefe“, sondern um eine Seekatze. Diese Gattung ist rund 400 Millionen Jahre alt und kann in allen Weltmeeren in einer Tiefe von 200 bis 2000 Metern vorkommen. Seekatzen können bis zu 1,50 Meter groß werden.

Übrigens: In ihrer Stirn besitzen männliche Seekatzen ein ein- und ausfahrbares Geschlechtsteil. Na gut, hauptsache es hat Lundahl geschmeckt!