Viele können sich noch an sie erinnern: die Angst vor dem ersten Schultag. Doch manchmal kann einem eine schützende Hand die Sorge nehmen.

Der kleine Axel aus Augusta im US-Bundesstaat Wisconsin hat genau das jetzt erlebt. Er wartete voller Vorfreude mit seiner Mutter auf den Bus, der ihn zu seinem ersten Tag in der Vorschule bringen sollte. „Er war total aufgeregt, aber als der Bus um die Ecke kam, wurde er ganz still“, berichtete Mama Amy Johnson im Gespräch mit „CNN“. „Die Bustür öffnete sich, ich schaute ihn an und er fing an zu weinen.“

Als sie ihren Sohn in den Bus begleitete und auf einen Platz setzte, klammerte er sich an sie. Und das war der Moment, in dem Busfahrerin Isabel Lane eingriff. „Ich habe meine Hand hinter den Sitz gestreckt, damit er vielleicht was anderes zum Greifen hat und da hat er sie genommen“, erklärte sie.

Das Foto von Mama Amy, das eigentlich einen glücklichen Moment zeigen sollte, teilte das Augusta Police Department anschließend auf Facebook:

In our 2nd “official” year in the school, we really need to shout out our school staff. This is one of our wonderful…

Gepostet von Augusta WI Police Department am Donnerstag, 5. September 2019

In dem Post bedankten sich die Beamten bei der Busfahrerin für das Mitgefühl, das beispielsweise auch täglich Lehrer und Dutzende andere Personen zeigen würden.

Lane, seit einem knappen Jahr Busfahrerin, liebt es, mit Kindern zu arbeiten. „Ich konnte sehen, dass er getröstet werden musste und das war das Beste, was ich in dieser Situation tun konnte.“ Sie lerne viel über die Kinder, die mit ihr fahren. „Es ist ein großer Gewinn für mich, den Kindern beim Aussteigen zu sagen, dass sie einen guten Tag haben sollen.“

Ihre positive Art steckte offenbar auch den kleinen Axel an, der noch vor der Endstation aufgehört habe zu weinen. „Jetzt steigt er jeden Tag in den Bus und liebt es, zur Schule zu gehen“, verriet seine Mutter. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Schulzeit!