Urlaub mit Hund Nordsee – Ferienwohnungen direkt am Meer, Hundestrände und Co.
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Wer mit seinem Vierbeiner einen entspannten Urlaub an der Nordsee verbringen möchte, stellt sich schnell Fragen wie „Wo dürfen Hunde am Strand frei laufen?“ oder „Welche deutsche Insel ist besonders hundefreundlich?“. Wir haben für euch alle Fragen zum Thema Urlaub mit Hund an der Nordsee beantwortet. Hier findet ihr die besten Hundestrände und hundefreundlichen Ferienwohnungen an der Nordsee.

Wo kann man mit Hund an der Nordsee Urlaub machen?

Ein Urlaub an der Nordsee mit Hund will gut geplant sein, denn nicht überall kommen Herrchen und der kaltschnäuzige Begleiter gleichermaßen auf ihre Kosten. Prinzipiell bieten viele Regionen und Orte an der Nordsee, wie St. Peter-Ording, Sylt oder Amrum speziell ausgewiesene Strandabschnitte als Hundestrände. Doch es kommt vor allem auch auf die richtige Ferienunterkunft an. Ob Ferienwohnungen und Ferienhäuser an der Nordsee mit eingezäunten Gärten oder in direkter Strandlage mit Meerblick, wir zeigen euch, wie ihr euren Urlaub an der Nordsee mit Hund ideal gestalten könnt!

Die besten Hundestrände an der Nordsee

In vielen Regionen und Orten an der Nordsee finden sich Hundestrände. Wer bereits einen Urlaub mit Hund an der Nordsee verbracht hat, wird jedoch gemerkt haben: In Punkto Lage und Ausstattung trennt sich die Spreu im Weizen. Wir haben die besten Hundestrände an der Nordsee für euch im Überblick.

Hundestrand Nordsee: Die Kampener Sturmhaube / Rotes Kliff auf Sylt

An diesem Strand habt ihr die raue Nordsee direkt vor euch und das bekannte rote Kliff, eine 30 Meter hohe Steilküste, im Rücken. Links vom Strandzugang gelegen ist der Hundestrand von Wenningstedt.

Generell gilt auf sämtlichen (Hunde-)Stränden auf Sylt die Leinenpflicht.

 

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Hundestrand Nordsee: Der Strand Nieblum und Nieblum Goting auf Föhr

Am Hundestrand von Nieblum und Goting findet ihr super feinen Sand und breite Strandabschnitte, die Badespaß für die ganze Familie und eure Vierbeiner garantieren.

In Nieblum gibt es sogar zwei Hundestrände: Der Erste ist ein Abschnitt, der sich links am Ende der Strandstraße befindet. Der zweite Hundestrand liegt direkt hinter dem Nieblumer Drachenstrand. Dort könnt ihr weit ins Watt hinaus laufen und mit euren kaltschnäuzigen Freunden spielen.

Hundestrand Nordsee: Der Strand Norddorf auf Amrum

Auch auf der zehngrößten Insel Deutschlands Amrum gilt generell an allen Stränden die Leinenpflicht. Das liegt daran, dass die ganze Insel zum Naturpark Wattenmeer gehört – und das gilt es schließlich zu schützen! Wer sich an der Leinenpflicht nicht stört, der wird mit wilder Natur und idyllischen Stränden belohnt. So auch am Hundestrand in Norddorf auf Amrum.

Nach dem breiten Strand beziehungsweise dem Kniepsand folgen auf die Dünen der Hundestrand Norddorf. Rechts von der Surf- und Segelschule Amrum beginnt der Abschnitt des Hundestrandes.

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Hundestrand Nordsee: Die Badestelle St. Peter-Ording Böhl

Am Hundestrand von Böhl könnt ihr euch und euren Vierbeinern Nordseefeeling pur gönnen – Sand, Meer, Dünen, Salzwiesen und Watt inklusive. Der flache Strandabschnitt in St. Peter-Ording Böhl ist sehr flach und somit ideal zum Toben und Spielen geeignet. Bei Ebbe ist das Wasser ganz weg, was ausgedehnte Wattwanderungen ermöglicht.

 

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Den Hundestrand in St. Peter-Ording findet ihr am Strandabschnitt D in der Nähe des Böhler Leuchtturms. Vor dem Strand können Wanderungen durch die Salzwiesen zwischen Dorf und Böhl unternommen werden.

Hunde sind zum Schutz der wild lebenden Tiere an der Leine zu führen. Das gilt gleichermaßen an den Stränden, in den Dünen, auf den Deichen und im Vorland.

Hundestrand Nordsee: Die Friedrichskoog-Spitze

Der Hundestrand in Friedrichskoog bietet mit einer Länge von 400 Metern viel Platz für euch und eure Fellnasen. Dieser Strandabschnitt liegt nördlich von dem Familienstrand an der Nordseestraße. An dieser Straße in Friedrichskoog gibt es außerdem einen Hundeauslaufplatz für Freilauf und unbeschwertes Toben, der ganztätig kostenfrei nutzbar ist. Hier können eure Vierbeiner auch ohne Leine spielen, denn in der geschlossenen Ortschaft, auf den Ständen und auf dem Deich herrscht eine Leinenpflicht.

Welche deutsche Insel ist hundefreundlich?

Die deutsche Insel, die als am hundefreundlichster Ort an der Nordsee gilt, ist Sylt. Besonders beliebt bei Hundehaltern und ihren Vierbeinern ist der Hundestrand Westerland. Neben diesem Hundeparadies an der Nordsee hat Sylt noch 14 weitere Hundestrände zu bieten. Dort können eure Hunde unangeleint über den Strand fetzen. In der Nebensaison vom 1. November bis zum 14. März stehen generell alle Strände auf Sylt zum Spazierengehen mit eurem Vierbeiner zur Verfügung.

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Borkum zeichnet sich als hundefreundliche Nordsee-Insel vor allem deshalb aus, weil hier kein allgemeiner Leinenzwang herrscht. Außerhalb der Brut- und Nestzeiten (1. April bis 15. Juli) können sich eure Vierbeiner auf einem der drei Hundestrände der Insel frei austoben. Herrchen werden sich darüber freuen, dass die Hundestrände nicht, wie an vielen anderen Orten an der Nordsee, weit ab vom Schuss liegen. Neben Imbissbuden finden sich hier auch Sanitär- und Sportangebote.

Ausflugsziele mit Hund an der Nordsee

Wattwanderung mit Hund

Ein ganz besonderes Erlebnis für Zwei- und Vierbeiner sind außerdem de Wattwanderungen, die von Neßmersiel aus zu zwei der sieben ostfriesischen Inseln führen – nach Baltrum und Norderney. Ihr startet eure etwa zwei- bis drei-stündige Wattwanderung am Hafen von Neßmersiel. Gemeinsam mit einem Guide könnt ihr von Anfang Mai bis Ende September das Wattenmeer auf ganz besondere Weise kennenlernen.

 

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Ausflug zum schwimmenden Moor mit Hund

Solltet ihr euren Urlaub mit Hund an der Nordsee in Niedersachsen verbringen, lohnt sich ein Abstecher zum Sehestedter Außendeichmoor, besser bekannt als das schwimmende Moor. Die Besucherattraktion ist etwa 10 Hektar groß und für euch und eure Vierbeiner über einen 150 Meter langen Bohlenweg zugänglich. Von der Vogelbeobachtungshütte auf diesem Weg aus habt ihr eine tolle Sicht auf die Salzwiesen und diverse Seevögel – nehmt also unbedingt ein Fernglas mit!

 

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Abhängig von den Wetterbedingungen könnt ihr das Moor in verschiedenen Zuständen erleben. Denn bei Sturmfluten treibt die etwa zwei Meter dicke „Moorinsel“ an der Wasseroberfläche und bei Ebbe liegt das Moor tief.

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Bootstour zu den Seehundbänken

Die entfernten Verwandten eurer Vierbeiner könnt ihr bei einer Bootstour zusammen mit eurem Hund zu denn Seehundbänken vor Norddeich beobachten. Vom Boot aus seht ihr, wie die Seehunde auf den langen Strandabschnitten im Meer fläzen.

Eure Bootstour zu den Seehundbänken startet am Hafen von Norddeich und dauert etwa 1,5 Stunden. Für Erwachsene kostet der Ausflug 14,50 Euro und für eure Vierbeiner 5 Euro.

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Gibt es Ferienunterkünfte mit Hund an der Nordsee direkt am Meer/Strand?

Viel Ferienwohnungen an der Nordsee sind hundefreundlich. So findet ihr auch zahlreiche Ferienunterkünfte direkt am Meer oder Strand, die Hunde erlauben.

In Nordwijk überzeugt dieses Ferienwohnung vor allem durch ihre großen Fensterfronten, die einen traumhaften Blick auf den Strand und die Nordsee gewähren. Mit einer Buchung müsst ihr euch jedoch beeilen, denn die Nordsee-Ferienwohnung ist oftmals ausgebucht.

Auch auf Wangerooge findet ihr ein Penthouse mit einer Dachterrasse, auf der ihr mit Blick aufs Meer frühstücken könnt. Neben eurem kaltschnäuzigen Freund könnt ihr auch mit Kleinkindern bequem in der Ferienwohnung an der Nordsee urlauben, denn es stehen ein Kinderbett und ein Hochstuhl zur Verfügung.

Auch diese Ferienwohnung an der Nordsee auf Sylt ist nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Sie verfügt zwar nicht über einen Meerblick, liegt dafür jedoch inmitten der Dünen. Im Schlafzimmer werdet ihr mit einem schönen Blick in die Natur der Nordsee wach. Auch die Terrasse mit eigenem Strandkorb liegt direkt in den Dünen.