Hunde OP Versicherung: Wann sie sich lohnt – der große Finanztest-Vergleich verschiedener Versicherungsanbieter
Foto: unsplash/Ryan Walton

Wenn der Vierbeiner erkrankt und operiert werden muss, wird vielen Herrchen neben der Sorge um den geliebten Hund auch wegen der hohen Tierarztrechnung angst und bange. Wann lohnt sich eine Hunde-OP-Versicherung überhaupt und welcher Versicherer für Hunde-Operationen ist wirklich verlässlich? Hunde-OP-Versicherungen gibt es zwar wie Sand am Meer, jedoch sind nur die wenigsten wirklich umfangreich. Der große „Finanztest“-Vergleich klärt darüber auf, wann sich eine Versicherung für euren kaltschnäuzigen Freund wirklich lohnt und welche Hunde-Versicherungen empfehlenswert sind.

Was ist wichtig bei einer Hunde-OP-Versicherung? 

Besonders bei Hunde-OP-Versicherungen sind einige wichtige Faktoren zu beachten, um das beste und zuverlässigste Angebot zu finden. Dabei solltet ihr besonders auf das Kleingedruckte achten, denn hier werden oftmals Leistungen ausgeschlossen, die für eure Vierbeiner wichtig werden könnten. Auch jährliche Leistungsgrenzen und Eigenbeteiligungen können von Versicherer zu Versicherer variieren. Generell sollte euch bewusst sein, dass die meisten Hunde-Versicherer die Kostenübernahme von Kastrationen ausschließen.

Außerdem können die Beitragszahlungen für Hunde-OP-Versicherungen abhängig von der Hunderasse und dem Alter eures Vierbeiners in die Höhe schnellen. Ein Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich also definitiv.

Viele Hunde-OP-Versicherungen bieten in ihrem Leistungsumfang außerdem den Service an, die Bezahlung der Tierarztrechnungen direkt mit der Praxis abzuwickeln. Das spart euch lästiges Verschicken von Rechnungen.

Ein weiterer Aspekt, der viele Hundebesitzer beim Abschluss einer OP-Versicherung nur selten bewusst ist, sind die Wartezeiten für den Beginn des Versicherungsschutzes. Die wenigsten Hunde-OP-Versicherungen greifen unmittelbar, daher solltet ihr euch frühzeitig um einen entsprechenden Versicherungsschutz für euren kaltschnäuzigen Freund bemühen.

Was deckt eine Hunde-OP-Versicherung ab?

Hunde-OP-Versicherungen decken sämtliche Kosten ab, die durch operative Eingriffe bei eurem Vierbeiner anfallen. Dazu zählen auch Nachsorgeuntersuchungen. Ob die Operation durch eine Krankheit oder Verletzung bedingt durchgeführt werden muss, ist für die Versicherung dabei nicht von Bedeutung.

Wenige Anbieter garantieren darüber hinaus auch die Rückerstattung von Kosten für Voruntersuchungen und Folgeoperationen.

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Was kostet eine Hunde-OP-Versicherung? 

Die Kosten für eine Hunde-OP-Versicherung hängen von der Größe, der Rasse und dem Alter des Hundes ab. Für kleine und junge Hunde liegen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei unter 200 Euro, für große und ältere Hunde bei bis zu 325 Euro.

Welche ist die beste Hunde-OP-Versicherung?

Der große „Finanztest“-Vergleich mit 61 Versicherern deckt auf, welche Hunde-OP-Versicherungen sich für eure Vierbeiner wirklich lohnen:

Hunde-OP-Versicherung für kleine und junge Hunde

Laut „Finanztest“ sind für kleine und junge Hunde vor allem der Tarif „TK Kleintiere Smart 100%“ der Allianz mit einem Jahresbeitrag von 184 Euro sowie der „Tier OP Easy (SB) + Zahn“-Tarif für 189 Euro jährlich und der „Tier OP Best (SB) + Zahn“ für 194 Euro im Jahr der HanseMerkur empfehlenswert. Auch auf den „OP-Schutz“ der Barmenia mit einem Jahresbeitrag von 206 Euro lohnt sich ein genauerer Blick. Diese „Finanztest“-Testsieger gelten auch für mittelgroße und mittelalte Hunde, wobei die jährlichen Beiträge sich in dieser Klasse auf 210 bis 229 Euro erhöhen.

Hunde-OP-Versicherung für große und ältere Hunde

Wenn ihr große und ältere Hunde versichern wollt, solltet ihr euch laut „Finanztest“ den „Tier OP Easy (SB) + Zahn“-Tarif (249 Euro jährlich) oder den „Tier OP Best (SB) + Zahn“ für 255 Euro im Jahr der HanseMerkur anschauen. Für die Tarife „Balunos OP Gold 90%“ oder „Balunos OP Gold 100%“ von Ias zahlt ihr mit einem Jahresbeitrag zwischen 280 und 324 Euro zwar verhältnismäßig viel, deckt jedoch sämtliche anfallenden Kosten weitestgehend oder vollumfänglich ab.

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Ist eine Hunde-OP-Versicherung sinnvoll?

Abhängig von der Rasse und der Konstitution des Hundes kann eine Hunde-OP-Versicherung empfehlenswert. Zwar sind die Jahresbeiträge der Versicherer für Hunderassen wie Labradore oder Schäferhunde, die oftmals mit Hüft- oder Ellbogendysplasien zu kämpfen haben, höher. Dafür seid ihr im Fall der Fälle jedoch auf der sicheren Seite und könnt eurem Vierbeiner die bestmögliche Hilfe zukommen lassen.

Alternativ könnt ihr euch natürlich auch eine bestimmte Summe monatliche beiseite legen, um für eine eventuelle Operation gewappnet zu sein. Falls ihr euren kaltschnäuzigen Freund kastrieren möchtet, solltet ihr diese Kosten direkt bei der Anschaffung mit einplanen.

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