Tragischer Tod

Ex-NHL-Profi stirbt bei Schwimm-Unfall

Tragischer Tod: Ex-NHL-Profi stirbt bei Schwimm-Unfall Tragischer Tod: Ex-NHL-Profi stirbt bei Schwimm-Unfall Foto: AFP
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Ray Emery lief knapp 300-mal in der NHL auf, auch bei den Adler Mannheim in Deutschland stand er unter Vertrag. Am Wochenende kam der 35-Jährige auf tragische Weise ums Leben.

Emery ertrank im Hafen von Hamilton

In seiner Heimat Hamilton (Ontario) ereignete sich der tödliche Unfall: Emery war mit seinen Freunden auf einem Boot im Hafen unterwegs und ertrank. Das berichtet der "Hamilton Spectator". 

Emery wollte im Hafen schwimmen und sei vom Boot ins Wasser gesprungen, allerdings nicht mehr zurückgekehrt, sagte der Kriminalbeamte Marty Schulenberg. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht. Gegen 6 Uhr morgens hätten seine Freunde den Notruf gewählt, weil der Ex-NHL-Profi nicht mehr aus dem Wasser zurückgekommen war.

Gegen 15 Uhr am Nachmittag wurde seine tote Leiche aus dem Wasser geborgen, nur rund 20 Meter von der Stelle entfernt, an der er ins Gewässer gesprungen war.

Verunglückter NHL-Profi Emery war auch bei den Adler Mannheim aktiv

Emery legte eine bewegte NHL-Karriere hin und war dabei für die Ottawa Senators, Philadelphia Flyers, Anaheim Ducks und Chicago Blackhawks im Einsatz. 2007 führte er die Senators mit starken Leistungen ins Stanley-Cup-Finale, seine Karriere war aber auch von schweren Verletzungen sowie Skandalen auf und neben dem Platz geprägt.

So war der Mann mit dem Spitznamen "Sugar Ray", benannt nach der Box-Legende Sugar Ray Robinson, immer wieder in Faustkämpfe verwickelt. 2007 wurde er für drei Spiele gesperrt, nachdem er einem Gegenspieler seinen Stock ins Gesicht schlug. Nach seiner Rückkehr beteiligte er sich sofort an einer Massenschlägerei beim Spiel gegen die Buffalo Sabres. Privaten Ärger gab es im vorigen Jahr, als Emery festgenommen wurde, weil er seine Ex-Verlobte mehrfach geschlagen haben soll.

Im Jahr 2016 legte er in Deutschland ein kurzes Gastspiel für die Adler Mannheim hin (acht Spiele). Der DEL-Klub zeigte sich schockiert von der Nachricht des Todes des Ex-Adlers: "Unser tief empfundenes Mitleid sowie unser aufrichtiges Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Freunden."

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