Foto: Jaromir Chalabala / shutterstock.com
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In einer städtischen Mini-Kita in Gelsenkirchen ist nach Angaben der Stadt ein zweijähriger Junge gestorben. Erzieher hatten den Jungen am Montag nach einem Mittagsschlaf in der Einrichtung in Nordrhein-Westfalen leblos aufgefunden. Er war reanimiert worden und kurz darauf im Krankenhaus gestorben.

Oberbürgermeisterin Karin Welge (SPD) sprach in einer Mitteilung von einem tödlichen Unglücksfall, der sich am Montagnachmittag ereignet habe. „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen tragischen Vorfall“, erklärte sie. Zum Unglückszeitpunkt hätten sich vier Kinder und zwei Erzieherinnen in der Einrichtung befunden.

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Polizei ermittelt „in alle Richtungen“

Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden. Die Polizei ermittle nach dem Tod „in alle Richtungen“. „Wir stehen da noch ganz am Anfang“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Junge würde, wie in solchen Fällen üblich, obduziert, sagte ein Stadtsprecher. Die Kita habe am Dienstag nicht geöffnet und werde auch sicher die ganze Woche geschlossen bleiben.

In den kind- beziehungsweise altersgerecht ausgestatteten Räumen einer Mini-Kita können nach Angaben der Stadt insgesamt neun Kinder im Alter von unter drei Jahren von zwei Tagespflegepersonen betreut und dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst individuell gefördert werden.

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Quelle: dpa