Placebo in Köln: perfekte Performance – aber ohne Emotionen

Placebo in Köln: Eine proppenvolle Lanxess-Arena hatte sich am Montag, 7. November, auf ihre Teenie-Idole gefreut. Doch so richtig Stimmung kam nicht auf.
Placebo
Brian Molko und Stefan Olsdal. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Brian Molko und Stefan Olsdal. Foto: Daniel Karmann/dpa

Anfang der 2000er dröhnte die britische Alternative-Rockband Placebo in einigen Jugendzimmern. Die Musiker um Sänger Brian Molko (49) berührten mit Hits wie „Special K“, „Special Needs“ oder „The Bitter End“ die Herzen tausender Fans. Nach einer langen Studiopause sind die Briten nun mit einem neuen Album „Never Let Me Go“ zurück. Beim Tour-Stopp in Köln kam jedoch nicht so richtig Stimmung auf – trotz perfekter Performance.

 

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Gitarrist Stefan Olsdal (48) begrüßte die Fans zwar auf Deutsch und kam am Ende des Konzerts sogar ins Publikum, um den Zuschauern freundschaftlich die Hand zu reichen. Doch der 1,68 Meter große Teenie-Schwarm Brian Molko schien eher eine Verbindung zu seiner Musik zu suchen, anstatt zu seinen Fans. Der Grund für die gediegene Stimmung? Möglich. Das Set war ein Mix aus alten und neuen Hymnen. Und die Fans? Die waren auch in die Jahre gekommen, tanzten verhältnismäßig wenig mit – Stehparty in der Lanxess-Arena!

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