Transphobie-Vorwurf von Hunter Schafer: Düsseldorfer Club Silq widerspricht mit Statement

US-Schauspielerin Hunter Schafer hatte am Wochenende schwere Vorwürfe gegen den Düsseldorfer Club Silq erhoben. Ihre Freundin sei von einem Türsteher abgewiesen worden, weil sie transgeschlechtlich sei. In einem offiziellen Statement widerspricht die Location jetzt und hat rechtliche Schritte eingeleitet!
"Euphoria" Event Los Angeles Hunter Schafer
Die Schauspielerin Hunter Schafer bei einer Veranstaltung von "Euphoria" im Academy Museum. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
"Euphoria" Event Los Angeles Hunter Schafer
Die Schauspielerin Hunter Schafer bei einer Veranstaltung von "Euphoria" im Academy Museum. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Der Vorwurf der Schauspielerin Hunter Schafer („Euphoria“) gegen den Düsseldorfer Altstadt-Club Silq hat heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst: Demnach sei ihre Begleiterin am Wochenende an der Tür abgewiesen worden, weil sie transgeschlechtlich sei. Jetzt hat die Club-Geschäftsführung ein offizielles Statement veröffentlicht und widerspricht der Darstellung von Hunter Schafer.

>> Düsseldorfer Altstadt-Club Silq: Heftiger Vorwurf von Schauspielerin Hunter Schafer – das sagt der Club <<

Hunter Schafer hatte am frühen Sonntagmorgen ein Video bei Instagram hochgeladen, nachdem ihre Freundin am Eingang nicht reingelassen wurde. Die Schauspielerin war sich sicher, dass ihrer Begleitung der Einlass deshalb verwehrt wurde, weil diese transsexuell sei. Das Video ging viral und löste eine hitzige Diskussion in den sozialen Medien aus. Der Club reagierte am Sonntag mit einer ersten Erklärung, wurde aber laut einem Sprecher von einem Shitstorm überrollt – sogar Morddrohungen erreichten das Silq-Team. Außerdem gingen innerhalb kürzester Zeit die Rezensionen bei Google von vier auf eineinhalb Sterne runter.

Auswertung des Videomaterials und Zeugenaussagen widerlegen Darstellung von Hunter Schafer

Nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes inklusive Zeugenbefragung und Sichtung des Videomaterials hat der Club jetzt eine offizielle Erklärung veröffentlicht. In dieser widerspricht das Silq in mehreren Punkten der Darstellung von Hunter Schafer. Die Geschäftsführung kommt zu dem Schluss, dass es keinen transphoben Vorfall in der Location gegeben habe. Zum Geschehen äußert sich der Club wie folgt:

 

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Die Geschäftsführung des Silqs beendet die Erklärung mit den Worten: „Wir können nur noch einmal betonen, dass in unserem Club grundsätzlich jeder willkommen ist, egal welcher Herkunft oder sexuellen Orientierung.“

Der Club hat zudem rechtliche Schritte gegen Hunter Schafer eingeleitet. Unabhängig davon hofft das Silq-Team, dass sich die Wogen schnell wieder glätten. Ein Sprecher des Clubs formuliert es mit Blick auf die nächsten Wochen so: „Nach den zwei harten Corona-Jahren ging es gerade wieder los, die Partys waren gut, die Leute haben hier gerne gefeiert. So geht es jetzt hoffentlich auch weiter!“

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