Streit um Zaun am Worringer Platz: Pizza-Wirt erhält Zuspruch

Der Zaun am Worringer Platz soll vor dem Düsseldorfer Landgericht verhandelt werden. Düsseldorfer Bewohner haben bereits entschieden.

Der Streit um den Zaun am Worringer Platz geht in die nächste Runde. Im kommenden Jahr soll dann vor dem Düsseldorfer Landgericht verhandelt werden, ob der Zaun, den der Pizzeria-Betreiber dort hat hinbauen lassen, entfernt werden muss, oder ob er stehen bleibt.

Gegen den Zaun hatte kürzlich die Architektin des Worringer Platzes geklagt. Sie sieht eine Urheberrechtsverletzung in der Aufstellung des Zaunes. Der Wirt wiederum hat den Zaun dort aufstellen lassen, um seine Kunden vor dem dortigen Treiben abzugrenzen. Denn der Worringer Platz ist schon länger als Brennpunkt bekannt.

So sollen sich vor allem Dealer und Drogenkonsumenten am Worringer Platz aufhalten. Deshalb kommt die Klage der Architektin im Netz auch weniger gut an, dafür erhält der Wirt umso mehr Verständnis. „Katastrophal“ nennt eine Userin auf Facebook die Zustände vor Ort und bekommt dafür viel Zuspruch.

Worringer Platz: „Schandfleck von Düsseldorf“

„Da möchte man als normaler Mensch noch nicht mal mehr lang gehen“, heißt es etwa. „Kein schöner Anblick“, „Schandfleck von Düsseldorf“ und weitere Attribute werden dort für den Worringer Platz ausgetauscht.

Eine andere Nutzerin spricht sich dafür aus, dass man den Junkies vor Ort besser helfen sollte, anstatt sich selbst zu überlassen. Wieder ein anderer User bringt es auf Punkt und merkt an, dass offenbar der Zaun das Problem sei und nicht die Drogensüchtigen vor Ort.

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Es ist offensichtlich, dass der Worringer Platz die Menschen vor Ort und in Düsseldorf bewegt. Ob das Verfahren vor dem Landgericht irgendetwas verändern wird, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung ist aber nicht sonderlich groß bei den Menschen in Düsseldorf.