Lastenrad statt Auto: Handwerker aus Düsseldorf macht es vor

Ein Handwerker aus Düsseldorf fährt seit Jahren, wenn möglich, mit dem Lastenrad zu Kunden. Ein Modell, was schon bald Schule machen könnte.
Lastenrad
Ein Lastenradfahrer. Foto: Inga Kjer/dpa
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Ein Lastenradfahrer. Foto: Inga Kjer/dpa

Als Handwerker braucht man mindestens ein Auto, um zum Kunden zu kommen. So die weitläufige Meinung. Das es aber auch anders geht, beweist bereits seit Jahren ein Facharbeiter aus Düsseldorf.

So fährt Dirk Schmidt, der ein Atelier für Holzbearbeitung in Düsseldorf im Stadtteil Flingern betreibt, bereits seit Jahren mit dem Lastenrad – wenn es der Job zulässt. „Wenn wir Möbel zum Kunden transportieren müssen, nehmen wir das Auto“, erklärt er in der „Rheinischen Post“. “

Doch wenn es sich vermeiden lässt, nutzen er und sein Geselle die Drahtesel. Damit spart man nicht nur die Spritkosten, sondern eventuell auch mal das Knöllchen, denn man kann längst nicht bei jedem Kunden mit dem Auto bis vor die Türe fahren.

Initialzündung war ein kleiner Auftrag im Jahr 2013, wo er schnell mit seinem Rad hinfuhr. Dies war ein Aha-Moment, wie er erklärt. Zwar habe er im ersten Moment schlucken müssen, als er die Preise für Lastenräder gesehen hatte, heute will er das Rad aber nicht mehr missen.

Inzwischen besitzt er drei für die Firma und eines für sich selbst. Bereits 2016 wurde er dafür schon von der Stadt Düsseldorf mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Er könnte ein Vorreiter für weitere Handwerker werden. Denn bei den aktuellen Spritpreisen und den politischen Plänen könnte es bald noch mehr Handwerker geben, die künftig nicht mehr mit dem Transporter, sondern dem Lastenrad erscheinen.

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