Mehr Außengastronomie auf der Kö: So soll die Einkaufsmeile belebt werden

Mehr Außengastro auf der Kö – das ist ein Wunsch vieler Düsseldorfer. Nun machen konkrete Änderungspläne Hoffnung.
Düsseldorf Königsallee Außengastronomie
Tische und Stühle sind am Rand der Königsallee gestapelt. Foto: Federico Gambarini/dpa
Düsseldorf Königsallee Außengastronomie
Tische und Stühle sind am Rand der Königsallee gestapelt. Foto: Federico Gambarini/dpa

Wer schon seit Jahr und Tag regelmäßig über die Königsallee in Düsseldorf flaniert, dem dürfte aufgefallen sein, dass in den vergangenen Jahren einige Möglichkeiten weggefallen sind, es sich in der Außengastronomie gut gehen zu lassen. Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten ist das natürlich ein großes Thema. Nun soll das Problem angegangen werden.

In den vergangenen beiden Pandemie-Jahren war das Thema Außengastronomie ein großes. Das hatte lange Zeit Infektionsschutzgründe, weil die Ansteckungsgefahr draußen deutlich geringer ist. Einschränkungen für die Indoor-Gastronomie gibt es mittlerweile zwar nicht mehr, doch im Angesicht des nahenden Sommers wird die Außengastronomie wieder wichtiger.

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Gerade in den Sommermonaten macht es vielen einfach mehr Freude, sich draußen bedienen zu lassen und dabei noch Sonne, Natur und andere Menschen auf sich wirken zu lassen. Das ging auf der Königsallee vor einigen Jahren noch deutlich einfacher als aktuell. In den vergangenen Jahren sind viele Betriebe, die Außengastronomie anbieten, weggefallen.

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Wie die „Rheinische Post“ berichtet, liegt das an einer aktuellen Verordnung, die vorschreibt, dass ein außengastronomisches Angebot an der Kö nur möglich ist, wenn sie an ein Gebäude angeschlossen ist. Ein Zusammenschluss von Gastronomen, Hotelier Cyrus Heydarian vom Breidenbacher Hof und Frank Hartmann (Gourmet-Festival) will dies nun ändern.

Die Verantwortlichen haben gemeinsam ein Papier erarbeitet, um die Außengastro-Problematik anzugehen. Ein Gedankenspiel: Der Parkstreifen auf der Ostseite der Meile soll schon bald der Vergangenheit angehören. Denn: Dort könnte zusätzlicher Raum für die Außengastronomie entstehen, ohne dass dieser die Fußgänger groß einschränkt.

Die Arbeitsgemeinschaft hofft auf die Unterstützung der Stadt Düsseldorf. Das entsprechende Papier wurde zuletzt an Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) übergeben. Nun liegt es offenbar in der Hand der Verantwortlichen, ob es zu Anpassungen auf dieser Ebene kommt.

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