Blockade auf der Kö: Letzte Generation demonstriert brav in Düsseldorf

Ein ungewohntes Bild: Rund 100 Aktivisten der Gruppe Letzte Generation versammelten sich an diesem Samstag friedlich auf der Kö und blockierten eine Brücke.
Königsallee-Düsseldorf
Die Natur auf der Kö ist malerisch, drumherum finden sich jede Menge Geschäfte und Lokale. Foto: Shutterstock.com/ Zyankarlo
Die Natur auf der Kö ist malerisch, drumherum finden sich jede Menge Geschäfte und Lokale. Foto: Shutterstock.com/ Zyankarlo

Als Anhänger der Letzte Generation im Sommer 2023 das Vorfeld am Düsseldorfer Flughafen blockierten war die Aufregung groß: Mit der heutigen Demo auf der Königsallee scheint die „Letzte Generation“ von damals nicht mehr viel gemein zu haben. Es war der erste Protest ganz ohne Festkleben in Düsseldorf.

Die knapp 100 Menschen zeigten sich kooperativ, der um 12 Uhr auf einer Kö-Brücke gestartete Einsatz verlaufe für die Polizei „unspektakulär und problemlos“, sagte ein Sprecher. Einige Personen seien bei der Aktion am Mittag den Aufforderungen der Polizei gefolgt und hätten die Straße recht zügig freigegeben.

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Das Bündnis hatte Proteste gegen die Umweltpolitik der Bundesregierung an mehreren Orten angekündigt, auch etwa in Hamburg und Berlin. Mit den „ungehorsamen Versammlungen“ will die Organisation nach eigenen Angaben deutlich machen: „Alles, was die Politik jetzt in Sachen Klimaschutz verbockt, schreibt sie für die Menschheitsgeschichte fest.“

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Die Aktion in Düsseldorf konzentrierte sich derweil gezielt auf die Luxusmeile Königsallee. Laut einer Sprecherin wolle man zeigen, dass die oberen Prozente der Gesellschaft viel zu wenig gegen den Klimawandel tun.

mit Material der dpa