Acht-Jahres-Projekt beendet: Düsseldorf feiert Wiederaufbau des Hofgartens

Seit Pfingsten 2014 musste am Hofgarten in Düsseldorf gearbeitet werden. Acht Jahre später ist der Wiederaufbau endlich beendet.
Hofgarten Düsseldorf Sanierung
Beigeordneter Jochen Kral (l.) und Gartenamtsleiterin Doris Törkel (r.) freuen sich zusammen mit Gartendenkmalpfleger Tobias Lauterbach (2.v.l.) und Landschaftsarchitekt Alexander Richter über den Wiederaufbau des Düsseldorfer Hofgartens. Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister
Hofgarten Düsseldorf Sanierung
Beigeordneter Jochen Kral (l.) und Gartenamtsleiterin Doris Törkel (r.) freuen sich zusammen mit Gartendenkmalpfleger Tobias Lauterbach (2.v.l.) und Landschaftsarchitekt Alexander Richter über den Wiederaufbau des Düsseldorfer Hofgartens. Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Könnt ihr euch noch an den Sturm Ela an Pfingsten 2014 erinnern? Einige Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf wurden in den vergangenen acht Jahren regelmäßig damit konfrontiert. Der Grund dafür ist, dass der Hofgarten damals besonderen Schaden davontrug und jahrelang wiederaufgebaut werden musste. Doch nun sind die Arbeiten nach acht langen Jahren abgeschlossen.

Der 7. Juli 2022 war ein Tag, auf den in Düsseldorf lange hingearbeitet wurde. Dass davon viele Bürger, die regelmäßig durch den Hofgarten schlendern, im Grunde aber wenig bis gar nichts wussten, spricht wohl für die Arbeit der Verantwortlichen. Denn in den vergangenen acht Jahren musste viel getan werden auf der Parkanlage.

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Hofgarten Düsseldorf: Sturm an Pfingsten 2014 sorgte für Chaos

Mehr als die Hälfte der Bäume in dem Park wurden an Pfingsten 2014 zerstört. Besonders schlimm wurde es durch einen Sturm am Pfingstmontag, der für chaotische Zustände in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens sorgte. Die schlimme Bilanz im Hofgarten: 380 Bäume konnten nicht gerettet werden.

Was folgte, war ein langjähriger Wiederaufbau-Prozess, den das Gartenamt federführend übernahm. In den ersten Jahren waren die Arbeiten unübersehbar, zu extrem das Ausmaß der Schäden. „Den durch den Sturm ‚Ela‘ gezeichneten Hofgarten wiederaufzubauen, war planerisch eine große Herausforderung. Doch die Instandsetzung bot zugleich die Chance, die historischen Strukturen des Hofgartens wiederherzustellen und die Anlage an die heutigen und zukünftigen Ansprüche sowie an das sich wandelnde Klima anzupassen und weiterzuentwickeln“, erklärt Doris Törkel, Leiterin des Amtes. Insgesamt 5,8 Millionen Euro wurden dafür in die Hand genommen. Unter anderem stand der wohl bekannteste Bereich des Hofgartens, die Reitallee, im Fokus.

Damit der Hofgarten künftig besser für extreme Wetterbedingungen gewappnet ist, wurden die Wege in der Reitallee und in der Jägerhofallee etwa strapazierfähiger gemacht. Denn eines ist klar: Ein Bild der Zerstörung, wie es nach den Pfingsttagen 2014 zu sehen war, soll es im Hofgarten nicht mehr geben.

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