Foto: Facebook/Hillsborough County Sheriff's Office
Foto: Facebook/Hillsborough County Sheriff's Office

Harte Drogen sind in weiten Teilen der Welt verboten. Wer sich also dafür entscheidet, dennoch Kokain und Co. zu konsumieren, der sollte seine Spuren nach Möglichkeit verwischen. Ansonsten drohen Geldstrafen oder sogar ein Gefängnisaufenthalt.

Ein Mann in Florida hielt die Spurenbeseitigung jedoch offenbar für zweitrangig. Bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle in dem US-Bundesstaat wollten die Beamten eigentlich nur die Papiere kontrollieren, doch als sie die Nase des 20-Jährigen betrachteten, erweiterten sie ihr Aufgabenfeld spontan.

Dort war deutlich eine weiße Substanz zu erkennen, wie das Hillsborough County Sheriff’s Office auf seiner Facebook-Seite bekannt gab. Ein Test des Pulvers verlief eindeutig: Es war Kokain.

Der Mann wurde umgehend festgenommen, doch er versuchte tatsächlich noch, die Beamten von seiner Unschuld zu überzeugen. Er meinte, das Kokain sei gar nicht von ihm. Nochmal, er war quasi auf frischer Tat ertappt worden. Und dennoch stritt er alles ab. Das Kokain lag direkt auf seiner Nase.

Damit nicht genug, die Angelegenheit wurde noch schlimmer für den jungen Mann. Die Polizei suchte weiter und fand in einem Rucksack 250 Gramm Cannabis und 13 Xanax-Pillen. Konsequenz: Sofortige Inhaftierung im örtlichen Gefängnis wegen Drogenmissbrauchs.

Der Facebook-Post rief sarkastische Kommentare hervor: „Wahrscheinlich war es sehr windig. Und der Wind hat ihm das Kokain an die Nase und in die Nasenlöcher geweht.“ Ein anderer ergänzte: „Sie sollten sie die Nase beschlagnahmen, bis der Besitzer gefunden wird.“ Ein Dritter schrieb: „Das ist kein Kokain, Officer! Ich habe gepuderte Donuts gegessen und einer ist an meine Nase gekommen.“