Vergewaltigung
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Ein 40 Jahre alter Mann aus dem indischen Odisha ist zum Tode verurteilt worden, weil er seine zwölfjährige Tochter nach der Trennung von seiner Frau vergewaltigt, geschwängert und erdrosselt haben soll. Zu diesem Zeitpunkt war sie offenbar bereits im sechsten Monat.

Das berichtet die „Times of India“. Der Mann soll sich immer wieder an seinem Kind vergangenen haben. Nachbarn und Bekannte wurden misstrauisch, als sie das Kind längere Zeit nicht mehr gesehen hatten, und fragten den Vater nach ihr.

Seine Antwort: Das Mädchen würde an Krebs leiden und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Allerdings weigerte sich der Mann, den besorgten Personen den Namen des Krankenhauses zu nennen.

Der Polizei habe er laut dem Gericht eine ganz andere Geschichte aufgetischt und seine Tochter als vermisst gemeldet. Am 30. Juni 2017 war die Leiche des Mädchens in der Nähe eines Bauernhofs gefunden worden. Im Rahmen der folgenden Obduktion kam heraus, dass die Zwölfjährige erdrosselt wurde und im sechsten Monat schwanger war.

Wenige Tage nach dem Leichenfund nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter fest. Er gestand den Mord, stritt die Vaterschaft am ungeborenen Kind seiner Tochter jedoch ab. Eine DNA-Probe überführte ihn. Nun hat ein Gericht den 40-Jährigen zum Tode verurteilt.

„Wir hatten von Anfang an den Verdacht, dass der Mann etwas verbarg. Daher haben wir eine DNA-Untersuchung des Fötus durchgeführt. Der DNA-Bericht enthüllte, dass er der leibliche Vater war und bestätigte unseren Verdacht, dass er seine eigene Tochter vergewaltigt hat“, sagte ein Ermittler damals.