Taschenrechner Mathematik
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Mathe ist sicherlich nicht jedermanns Freund, wenn es aber
um knifflige Rätsel geht, sind wir doch alle ziemlich interessiert. Aktuell
wird in den sozialen Netzwerken diskutiert: Die Aufgabe ist 8:2(2+2) und die
Lösung ist?

Aber wer hat uns diese hitzigen Diskussionen eingebracht?
Der Twitter-User @pjmdoll hat am vergangenen Wochenende ein Zeichentrick-Bild
gepostet mit einer Tafel, auf der die Aufgabe zu gehen ist. Hinter dem
Gleichzeichen ist nur ein Fragezeichen – doch was ist richtig?

Dass die Lösung nicht ganz unstrittig ist, erkennt man schon
daran, dass inzwischen über 16.000 Nutzer den Post kommentiert haben und es
knapp 4000 Retweets gab. Eigentlich beschränkt sich die Diskussion auf zwei
Ergebnisse und zwei sehr engagierte Lager.

Das erste Lager will die Sache von hinten angehen und
zuallererst die Klammer auflösen. Dementsprechend steht innerhalb der Klammer,
dafür muss man kein Leistungskursler gewesen sein, vier. Wenn man sich weiter
nach vorn arbeitet, muss die Summe der Klammer mit vier multipliziert werden.

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Das Ergebnis daraus ergibt dann acht, somit ist die finale
Rechnung relativ simpel – man muss die erste Acht durch die zweite teilen und heraus
kommt eins als Ergebnis. So schlägt es auch @pjmdoll vor, bekommt dafür aber
viel Gegenwind.

Andere sind der Meinung, dass zuerst die Division
vorgenommen werden muss, also wird die Reihenfolge von links nach rechts
beachtet. Dadurch wäre die Summe vor der Klammer vier und in der Klammer natürlich
immer noch auch vier. In diesem Fall würde die beiden Zahlen allerdings ja
nicht dividiert, sondern mal genommen werden – wodurch das Ergebnis bei 16
liegt.  

Wen könnte man bei solchen Problemen denn am ehesten fragen?
Die Antwort vieler: den guten, alten Taschenrechner, der wahrscheinlich schon etwas
verstaubt ist. Doch auch da scheiden sich die Geister/Maschinen… während der
Casio auf eins kommt, zeigt der TI-84 16 an. Wir sind auf jeden Fall bei der
Eins-Fraktion, haben aber aus guten Gründen den Kontakt zu unseren alten
Mathe-Lehrern schon lange abgebrochen.