Besondere Restaurants in Düsseldorf

Ein kulinarischer Ausflug nach Asien

Besondere Restaurants in Düsseldorf: Ein kulinarischer Ausflug nach Asien Besondere Restaurants in Düsseldorf: Ein kulinarischer Ausflug nach Asien Foto: Andreas Endermann

Klassisches Sushi, japanische Ramen, Gerichte im heißen Steintopf oder Sterneküche – die asiatische Esskultur ist in Düsseldorf weit verbreitet. Wir haben uns auf die Suche nach besonderen Restaurants gemacht. Hier gibt's unsere Lieblinge abseits des Mainstreams.

Adjito – das Geheimversteck

Die zwei angesagte Szene-Größen Matthias Rombey (der auch die erfolgreiche Frozen-Yoghurt-Diele "Yamaro" gleich gegenüber betreibt) und Food-Designer Yasu Umezaki betreiben seit Ende 2015 das Adjito an der Lorettostraße. Higlight des Ladens ist die von allen Seiten einsehbare Küche, die sich mitten im Raum befindet. Nur sie wird richtig beleuchtet und die Gäste können den Köchen beim Zubereiten der Speisen zusehen. Kreiert werden Gerichte, die neu interpretiert werden. Eine Fusion der Geschmäcker, Zutaten und Gerüche.

Adjito, Lorettostraße 18, Montag bis Donnerstag von 18 bis 0 Uhr; Freitag von 18 bis 1 Uhr und Sonntag geschlossen. Telefon: 0211 97179753.

Adjito und Yomaro Frozen Yogurt: Erfolg made in Düsseldorf geht weiter Adjito und Yomaro Frozen Yogurt Erfolg made in Düsseldorf geht weiter Zum Artikel »

Böser Chinese in Flingern

Nicht nur wegen des ungewöhnlichen Namens ist das asiatische Restaurant an der Platanenstraße in Flingern stadtweit bekannt. Vor allem die selbst gemachten Nudeln in sämtlichen Kombinationen, ob vegetarisch mit Tofu oder mit Pekingente serviert, bescheren dem "Bösen Chinesen" seit einigen Jahren oft ein volles Haus.

Im Medienhafen wurde ein zweites Lokal am Zollhof 13 eröffnet.

Böser Chinese Flingern, Platanenstraße 21, Montag bis Freitag von 12 bis 15 und von 18 bis 24 Uhr, Samstag 17 bis 24 Uhr und Sonn- und Feiertag von 16 bis 24 Uhr. Kontakt: 0211 30337887.

Böser Chinese im Medienhafen, Am Zollhof 13, Montag bis Freitag von 12 bis 15 und 17.30 bis 24 Uhr, Samstag und Sonn- und Feiertags von 12 bis 24 Uhr. Kontakt: 0211 30337887.

Schlange stehen für die Nudelsuppe bei Takumi

Jenen Mittag heißt es an der Immermannstraße 28 Schlange stehen. Männer in Anzügen, Jugendliche und Frauen mit Kinderwagen – hier is(s)t Japan. Optisch eine authentische Ramen-Ya (Nudelsuppenstube) mit Schildern mit den Tagesgerichten, mangafizierten Werbetafeln und endlosen Post-its an der Wand. Futtern wie beim Nippons Muttern ist die Devise der Küche. Sie bietet vor allem intensive und aromatische Soja-, Miso- und Shio-Ramen mit diversen Einlagen. Wer hier spontan einen Tisch ergattern möchte, braucht Durchhaltevermögen. Aber es lohnt sich ;-).

Takumi, Immermannstraße 28, Montag bis Freitag von 12 bis 22.30 Uhr, Samstag von 11.45 bis 21.45 Uhr und sonntags von 12 bis 22 Uhr. Kontakt: 0211 1793308.

Han Kook Kwan – Korea-Haus Düsseldorf

Außen pfui, innen hui? Mit stylischem Ambiente kann dieses typische koreanische Restaurant nicht punkten, dafür mit ausgezeichneter Küche. Hier kommen Spezialitäten vom Holzkohlegrill, Gerichte im heißen Steintopf, scharfe Eintöpfe und viele verschiedene Vorspeisen auf den Tisch.

Besonders beliebt: "Feuerfleisch" Bulgogi

Bulgogi – auf Deutsch Feuerfleisch, was sich nicht auf die Schärfe, sondern auf die traditionelle Zubereitung über dem Feuer bezieht – gilt in Korea als Festtagsgericht und besteht aus mariniertem Rindfleisch, das häufig auf einem Grill direkt am Tisch zubereitet wird. Die dünn geschnittenen Fleischstücke brauchen nicht viel Zeit zum Braten – länger dauert das Verweilen in der Marinade. Die Zeit lohnt sich aber, schließlich entsteht so das intensive, asiatische Aroma.

Einmal gebraten wird Bulgogi entweder mit Reis und Kimchi (fermentiertem Kohl) serviert, oder aber auf einem Salatblatt angerichtet und mit Kimchi, Krautsalat und Sojasauce darin eingerollt.

Han Kook Kwan, Bismarckstraße 66, täglich von 12 bis 15 und von 17 bis 23 Uhr. Kontakt: 0211 3613138.

Sila-Thai – Ausflug nach Thailand

Die Thailändische Küche vereint Einflüsse aus China, Indien und Indonesien, behält dabei aber einen eigenständigen Charakter. Scharf, süß und exotisch – so schmecken die Gerichte im Sila-Thai und entführen in eine andere Welt. Traditionell wird in Thailand auf dem Boden sitzend gegessen und auch im Restaurant an der Bahnstraße gibt's "Bodenplätze", also zieht euch saubere Socken an ;-).

Der Name "Sila" steht übrigens für einen besonders gebrannten Ziegelstein, der bei den Khmer und im alten Siam für Tempelbauten und Buddha-Skulpturen verwandt wurde.

Sila Thai, Bahnstraße 76, Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr und von 18 bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 15 Uhr und von 18 bis 23 Uhr. Kontakt: 0211 8604470.

Japanische Küche bei Yaki-the-Emon

So isst Japan! Im Restaurant an der Klosterstraße kommt traditionelle japanische Küche auf den Tisch. Serviert wird beispielsweise gegrillte Rinderzunge mit Lauchsoße (10 Euro), gegrillter, knackiger grüner Spargel (7 Euro) oder auf den Punkt gegarter Lachs mit Spitzkohl. Cremig und würzig schmeckt Mochi, eine traditionelle Neujahrsspeise der Japaner. Hier erfahrt ihr mehr.

Yaki-the-Emon, Klosterstraße 72, Montag bis Samstag von 12 bis 14.30 Uhr und 18 bis 22 Uhr, Sonntag geschlossen. Kontakt: 0211 86040193.

Nagaya – japanische Küche mit Stern

Nagaya - image/jpeg Küchenchef Yoshizumi Nagaya hat sein Handwerk bei berühmten japanischen Meistern gelernt.

Zum Abschluss haben wir noch einen echten Knaller für euch, denn im Nagaya an der Klosterstraße gibt's japanische Küche auf Sterneküche. Auf der Karte stehen Speisen wie: Leicht angegartes Sashimi vom Wagyu-Rind mit Yuzu-Sojasauce und Trüffel (Vorspeise 48 Euro); Rolle aus der Gänsestopfleber-Terrine mit Rote Bete Krokant und Haselnuss Puder (Vorspeise 21 Euro) oder Gebratener, in Miso marinierter kanadischer schwarzer Kabeljau mit Saikyo-Miso-Sauce (Hauptspeise 42 Euro).

Nagaya, Klosterstraße 42, Küchenzeiten: Dienstag bis Samstag von 12 bis 14 und von 19 bis 22 Uhr. Kontakt: 0211 8639636.

ManThei - Sushibar

Rheinisches Sushi - image/jpeg Bei ManThei kommt zu Karneval "rheinisches Sushi" auf den Tisch.

Zum zweiten Mal trifft in diesem Jahr Japan auf Rheinland. Nachdem im vergangenen Jahr die "Halve Hahn Maki" und die "Himmel und Ähd Roll" (Aufmacher-Foto) im rheinischen Brauchtum so manche Anhänger gefunden haben, entschied sich Gerd Röpke, Inhaber von ManThei in Bilk, für eine Neuauflage. "Die Idee letztes Jahr war ein ziemlicher Schnellschuss wegen des verschobenen Rosenmontagszugs. In diesem Jahr bieten wir das Rainkawa Menü, das japanische Wort für Vater Rhein, bis Rosenmontag an."

Aber auch das "normale Sushi" kann sich schmecken lassen ;-).

ManThei, Bachstraße 1, Montag bis Donnnerstag von 11 bis 22 Uhr, Freitag von 11 bis 23 Uhr und samstag und sonntags von 12 bis 23 Uhr. Kontakt: 0211 93379988.

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