Dirk Nowitzki: „Ich habe Angst um meine Kinder“

Dirk Nowitzki hat sich mit emotionalen Worten in die Debatte um Rassismus und Gewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA eingeschaltet.
Dirk Nowitzki Dallas Mavericks
Foto: Philipp Hülsmann/dpa
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Dirk Nowitzki hat sich mit emotionalen Worten in die Debatte um Rassismus und Gewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA eingeschaltet.

Der 41 Jahre alte ehemalige Star der National Basketball League NBA schrieb in der Nacht auf Mittwoch bei Twitter: „Ich bin am Boden zerstört und traurig, dass wir so etwas immer und immer wieder sehen. Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder.“

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Nowitzki, der von 1999 bis 2019 für die Dallas Mavericks spielte, hat den Lebensmittelpunkt mit seiner Ehefrau und den drei Kindern weiterhin in der texanischen Metropole. Familien hätten seit Generationen so gefühlt, schrieb Nowitzki weiter: „Wir müssen jetzt etwas ändern.“

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Der gebürtige Würzburger sicherte seine Stimme und seine Unterstützung zu. „Können wir freundlich und respektvoll sein, können wir zuhören und voneinander lernen? Können wir unsere Kinder erziehen?“, fragte Nowitzki.

Mit dem Herzen sei er bei der Familie Floyd und allen anderen Familien, die Rassismus und soziale Ungerechtigkeit erleben würden, schrieb Nowitzki. Er schloss sich mit seiner Stellungnahme Sportlern weltweit an, nachdem George Floyd nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen war.

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Der weiße Ex-Polizist, der Floyd sein Knie in den Nacken gedrückt hatte, muss sich wegen Totschlags (bis zu zehn Jahre Gefängnis drohen) und „Mordes dritten Grades“ (bis zu 25 Jahre Gefängnis drohen) verantworten. Er sitzt aktuell in Untersuchungshaft.

Seit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.

dpa