Kinder Heuschnupfen
Foto: Andrea Piacquadio/pexels

In Deutschland sind immer mehr Kinder von Heuschnupfen betroffen – mittlerweile reagiert etwa jedes elfte Kind allergisch auf Pollen.

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Für Kinder und Jugendliche ist der Heuschnupfen jedoch nicht nur in der Freizeit lästig, sondern kann auch in der Schule für Probleme sorgen. So beeinflusst die Pollenallergie bei 15 bis 30 Prozent der jungen Menschen mit Heuschnupfen die Leistungsfähigkeit negativ. Das Risiko, an allergischem Asthma zu erkranken, besteht leider auch für die Kleinen.

Was kann man gegen Heuschnupfen bei Kindern tun?

Deswegen gelten für Kinder dieselben Vorsichtsmaßnahmen zur Minimierung der Pollenaussetzung wie für Erwachsene. Eltern sollten nach der Abklärung durch einen Arzt Maßnahmen zur Minimierung des Kontaktes mit Pollen treffen. Auch die Verabreichung von Antihistaminika kann in Betracht gezogen werden. Denn Nasensprays, Augentropfen und Co. können an Tagen mit hoher Pollenbelastung die Symptome der Kleinen lindern. Da die enthaltenen Wirkstoffe jedoch Müdigkeit und somit eine Verminderung der Leistungsfähigkeit hervorrufen, empfiehlt sich die Einnahme dieser Medikamente am Abend.

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Auch der tägliche Blick auf eine der zahlreichen Allergie-Apps kann helfen, für den Alltag mit einem Kind mit Pollenallergie gewappnet zu sein. Hier erhalten Eltern wichtige Hinweise und Tipps. Auch durch die standortbasierte Kontrolle von Luftqualitäts- und Pollendaten kann es gelingen, trotz Heuschnupfen Freizeitspaß an der frischen Luft genießen zu können!

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Heuschnupfen bei Kindern: Hyposensibilisierung als Therapiemöglichkeit

Um nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern die Allergie-Ursachen dauerhaft zu bekämpfen, eignet sich am besten eine Hyposensibilisierung, die auch bei Kindern durchgeführt werden kann. Ziel ist es, durch kontrollierte Dosen des allergenen Stoffes eine Immuntoleranz gegen das Allergen aufzubauen. Ob eine solche Immuntherapie geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt.

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Wie kann man gegen Heuschnupfen vorbeugen?

Da nicht alle Faktoren, die eine Allergie begünstigen könnten, vollends untersucht sind, ist es zwar schwierig, direkte Handlungsempfehlungen zum Umgang mit zu Allergien neigenden Kindern zu geben. Schenkt man der weit verbreiteten Hygienehypothese jedoch Glauben, so kann man das Immunsystem seines Kindes bereits in jungen Jahren stärken, indem man auf übermäßige Hygiene verzichtet.

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