Probleme am Flughafen Düsseldorf bleiben – Airport-Chef Thomas Schnalke demütig

Die Situation am Flughafen in Düsseldorf wird und wird nicht besser. Nun entschuldigt sich Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schnalke.
Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schnalke
Flughafen-Chef Thomas Schnalke vor dem Abflugbereich. Foto: David Young/dpa
Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schnalke
Flughafen-Chef Thomas Schnalke vor dem Abflugbereich. Foto: David Young/dpa

Seit Wochen schon sorgt der Flughafen in Düsseldorf für negative Schlagzeilen. Chaos bei der Sicherheitskontrolle, riesige Schlangen in den Abfertigungshallen und keine Besserung in Sicht. Nun entschuldigt sich sogar der Chef des Flughafens.

So erklärt Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schnalke gegenüber der „Rheinischen Post“: „Mir persönlich ist es wichtig zu sagen, dass es mir aufrichtig leidtut, welche Unbilden Passagiere schon heute und ganz sicher leider auch während der Ferienzeit an unseren Flughäfen und insbesondere am Flughafen erleiden müssen.“

Einzig, es ändert sich nichts. Stattdessen der Verweis, dass die gesamte Branche leide. Grund sei die zurückgekehrte Reiselust der Menschen nach den Lockerungen der Corona-Pandemie.

Oberbürgermeister fordert Besserung

Inzwischen ist aber auch Oberbürgermeister Stephan Keller verstimmt und sagte: „Auch wenn die Verantwortung für die Verzögerungen beim Sicherheitsdienstleister und der Bundespolizei liegt, bleibt der immense Imageschaden beim Flughafen – und letztlich auch für Düsseldorf.“ Er fordert daher eine Behebung der Probleme.

Zwar lobte er die Arbeit am Flughafen generell, mahnte aber alle Beteiligten dazu an, die Situation entscheidend zu verbessern und nahm dabei auch die Unternehmen, die vom Flughafen und den Airlines beschäftigt werden, klar in die Verantwortung. „Ich möchte auch an die weiteren Beteiligten appellieren, den Flughafen und dessen Ansehen zu ihrer Sache zu machen, an die Airlines wie Sicherheitsunternehmen genauso wie an die Subunternehmen oder die Bundespolizei.“

Zu guter Letzt fügte er aber noch an: „Wir müssen wieder daran arbeiten, besser zu werden als andere.“ Genau daran hapert es aber aktuell.

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