NRW: Wundermittel gegen klebende Klima-Aktivisten – Polizei ordert Hunderte Liter Speiseöl

Sonnenblumenöl gilt bei der Polizei als Universalmittel, um klebende Klima-Aktivisten zu lösen. Auch Düsseldorf deckt sich nun literweise mit Speiseöl ein.
Die Hand einer Aktivistin der Umweltschutzorganisation Letzte Generation klebt vor Fahrzeugen auf einer Straße. Die ersten Polizeibehörden in NRW haben sich bereits mit Hunderten Litern Speiseöl eingedeckt, um festgeklebte Klima-Aktivisten von Straßen zu lösen. Foto: Oliver Berg/dpa
Die Hand einer Aktivistin der Umweltschutzorganisation Letzte Generation klebt vor Fahrzeugen auf einer Straße. Die ersten Polizeibehörden in NRW haben sich bereits mit Hunderten Litern Speiseöl eingedeckt, um festgeklebte Klima-Aktivisten von Straßen zu lösen. Foto: Oliver Berg/dpa

Noch vergangene Woche waren die Polizeibehörden angewiesen worden, dass alle 10.000 Beamten im Streifendienst und in den Hundertschaften den Umgang mit dem Lösen von festgeklebten Klima-Aktivisten lernen sollen. Jetzt hat sich die Polizei in NRW bereits mit Hunderten Litern Speiseöl eingedeckt, um festgeklebte Klima-Aktivisten von Straßen zu lösen. Auch Düsseldorf zieht nach.

Sonnenblumenöl gegen klebende Klima-Aktivisten: Polizei in NRW kauft Hunderte Liter ein

Laut einer Abfrage des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) hatten zu Beginn der Woche 18 von 47 Kreispolizeibehörden 550 Liter Speiseöl für rund 1630 Euro beschafft. Die Materialien sollten jeweils dezentral beschafft werden. Am besten geeignet – so hieß es in einer internen Handlungsanweisung der Polizei – sei Sonnenblumenöl. Zudem brauche man Holzspatel.

Polizei Düsseldorf: Immer wieder festgeklebte Klima-Aktivisten

Die Düsseldorfer Polizei will nach Angaben eines Sprechers zum Beispiel 75 solcher Sets zusammenstellen. In der Landeshauptstadt hatte es zuletzt wie auch in Köln Aktionen von festgeklebten Klima-Aktivisten gegeben.