Düsseldorf-Knittkuhl: Warum kommt weißer Rauch aus Regenrohren, Lüftungsleitungen und Bodeneinläufen?

Wegen Überprüfungen an der Anschlusssituation an der öffentlichen Abwasseranlage in Düsseldorf-Knittkuhl kann vom 11. bis zum 22. Juli weißer Rauch aus Regenrohren, Lüftungsleitungen und Bodeneinläufen austreten.
Weißer Rauch
Weißer Rauch. Foto: Shutterstock/StockEU
Weißer Rauch
Weißer Rauch. Foto: Shutterstock/StockEU

Von Montag, 11. Juli, bis Freitag, 22. Juli, kann im Düsseldorfer Stadtteil Knittkuhl plötzlich weißer Rauch aus Regenrohren, Lüftungsleitungen und Bodeneinläufen austreten.

Der Grund dafür ist, dass Mitarbeitende des Stadtentwässerungsbetriebes Düsseldorf in diesem Zeitraum die Anschlusssituation an die öffentliche Abwasseranlage überprüfen. Dazu kommt eine Nebelmaschine zum Einsatz, die für ebendiesen weißen Rauch sorgen kann. Bei der Prüfaktion wird eine Signal-Nebelflüssigkeit verwendet, die der Stadtentwässerungsbetrieb mittels dieser Nebelmaschine verdampft und in die öffentliche Abwasseranlage bläst. Der weiße Rauch bzw. Nebel tritt kurze Zeit später deutlich sichtbar an Dachentlüftungen oder oben an Regenfallrohren wieder aus.

Für Anlieger gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge: Die notwendigen Untersuchungen der an die öffentliche Kanalisation angeschlossenen Abwasserleitungen sind ungefährlich. Die verwendeten Signal-Nebelflüssigkeiten sind gesundheitlich unbedenklich und reizen weder Haut noch Augen. Da austretender Nebel auch als Brandrauch fehlinterpretiert werden könnte, ist die Feuerwehr über die Maßnahme informiert. Bei Unsicherheit sollte dennoch immer die 112 gerufen werden.

Düsseldorf-Knittkuhl entwässert im Trennsystem. Das bedeutet, dass es jeweils einen separaten Kanal für Schmutz- und einen für Niederschlagswasser gibt. Mit der Benebelung wird geprüft, ob das Niederschlagswasser dem öffentlichen Regenwasserkanal zugeleitet wird und ob Fehlanschlüsse vorliegen. Bei Flachdächern kommt eine Drohne zum Einsatz, da die Anschlusssituation von der Straße aus nicht klar erkennbar ist.

Nach Auswertung der Kanalbenebelung werden die betroffenen Grundstückseigentümer über eventuell vorhandene Fehlanschlüsse und nicht vorhandene Einleitungen in den Regenwasserkanal auf den Grundstücken informiert.