Anwohner im Düsseldorfer Norden stinksauer über Flughafenparker

Im Norden Düsseldorfs haben Anwohner immer öfter Probleme, Parkplätze zu finden. Grund sind Flughafen-Passagiere, die umsonst parken wollen.
Anwohnerparken
Ein Schild weist auf ein bewirtschaftetes Parkgebiet hin. Foto: Marijan Murat/dpa
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Ein Schild weist auf ein bewirtschaftetes Parkgebiet hin. Foto: Marijan Murat/dpa

Am Flughafen in Düsseldorf werden die Parkplätze knapp. Aktuell entbrennt ein Rechtsstreit um die Nutzung der Fläche der Theodorstraße 90 bis 100. Die Stadt hat kürzlich die Nutzung des Geländes als Parkplatz unterbunden.

Das führt aber auch dazu, dass die Anwohner im Norden der Landeshauptstadt immer öfter von Flughafen-Passagieren „belästigt“ werden, die keine Lust haben, fürs Parken am Flughafen zu bezahlen. Die Anwohner selbst finden deshalb in ihren Straßen kaum noch Parkplätze. Ein Problem: Das Ordnungsamt hat wenig Handlungsspielraum. Denn fremde Kennzeichen oder Pendlerfahrzeuge sind noch kein Anzeichen für Flughafenparker. Die Anwohner sehen sich trotzdem mit diesem Problem konfrontiert.

Zu wenig Kontrollen, immer wieder Beschwerden

Als vorbeugende Maßnahme wurden bereits Bewohnerparkflächen ausgeschrieben, um den vor Ort wohnenden Menschen mehr Raum für ihre Fahrzeuge zuzusichern. Wer von außerhalb kommt, darf lediglich zwei Stunden mit Parkscheibe parken.

Doch wirkliche Kontrollen finden offenbar zu selten statt, wie die „Rheinische Post“ schreibt. Denn noch immer suchen Anwohner minutenlang Parkplätze, um dann etliche Straßen weiter parken zu müssen. Die Schließung der Fläche an der Theodorstraße habe dieses Problem laut Bezirksbürgermeisterin Birgit Schentek weiter verschärft.

In der Vergangenheit wurde auf temporäre Halteverbotsschilder gesetzt. Das hatte einen positiven Effekt. Eine Langzeitlösung ist aber noch nicht gefunden.