Energiekrise: Altbierpreise der Düsseldorfer Brauereien ziehen an

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres haben einige Altbier-Brauereien in Düsseldorf die Preise angehoben. Die Gründe sind nach wie vor die hohen Energiepreise, Lieferkettenprobleme und Personalkosten.
Brauerei Füchschen Düsseldorf Ratinger Straße
Foto: Joshua Sammer
Brauerei Füchschen Düsseldorf Ratinger Straße
Foto: Joshua Sammer

Erneut haben die Altbierbrauereien Düsseldorfs die Preise angezogen. Explodierende Rohstoffkosten, hohe Energiepreise und steigende Inflation seien einmal mehr die Gründe für die erhöhten Preise, heißt es aus den Brauereien. Auch der Ukraine-Krieg leiste zusätzlich noch seinen Teil bei den Kosten. So seien auch die Lieferketten nach wie vor gestört. Bereits kürzlich wurden die Altbierpreise angehoben. Nun also der nächste Preis-Schock!

Im Füchschen bezahlt man für sein 0,25 l-Glas Altbier nun 2,70 Euro. bereits im April dieses Jahres wurde der Preis von 2,40 Euro auf 2,60 Euro angepasst. Gegenüber der „Rheinischen Post“ erklärte Chef Peter König, dass der Malzpreis „stark angestiegen“ sei und auch „die Kosten für Fernwärme und Lebensmittel sind durch die Decke gegangen“ sind. Daher muss auch das Gänseessen in diesem Jahr ausfallen, heißt es weiter.

Altbierpreise in Düsseldorf: Bier wird immer teurer!

Neben dem Füchschen hat auch die Brauerei Kürzer den Altbierpreis von 2,30 Euro am 11.11. um zehn Cent erhöht. Seine Argumente sind die gleichen, wie auch im Füchschen. Hohe Energie- und Materialkosten, zudem kämpft Kürzer mit Personalschwund.

Nicht angehoben hat die Preise hingegen Das Uerige. Dort liegt der Preis für ein 0,25 l-Glas Altbier bei 2,65 Euro, das soll vorerst so bleiben. Vom Tisch ist eine Anhebung damit aber keineswegs. Vielmehr will man die Unterzeichnung neuer Verträge abwarten und erst dann reagieren, erklärt Uerige-Chef Michael Schnitzler.

Ähnlich verfährt man im Brauhaus Alter Bahnhof in Oberkassel. Auch dort will man noch etwas abwarten, bis man entscheidet, wie man reagiert, erklärt die Geschäftsführerin des Hauses Andrea Funke. Ein Glas 0,25 l der Hausmarke Gulasch Alt kostet derzeit 2,55 Euro. Auch hier wird das Gänseessen wegen Lieferproblemen ausfallen, heißt es zudem.

Die Schumacher-Brauerei hatte bereits im April ihre Preise angezogen und den Betrag pro Glas um 20 Cent von 2,40 Euro auf 2,60 Euro angehoben. Ebenso in der Brauerei Zum Schlüssel, wo das Alt inzwischen ebenfalls 2,60 Euro kostet. Auch hier lag der Preis zu Beginn des Jahres noch bei 2,40 Euro. Ob weitere Erhöhungen angestrebt sind, dazu gab es keine Kommentare seitens der Brauereien.