Hund ausgesperrt! „Peta“ erstattet Anzeige gegen Düsseldorfer Halter

Ende Juli musste die Feuerwehr in Düsseldorf einen Hund von einem Balkon retten. Die Tierrechtsorganisation Peta hat nun Strafanzeige gegen den Halter erstattet.
Foto: jeff gynane/shutterstock
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Vor rund anderthalb Wochen musste ein Hund von einem Balkon gerettet werden, weil der Halter das arme Tier über Stunden in der Sonne und brütenden Hitze alleine gelassen hatte. Neben Konsequenzen durch das Veterinäramt zieht der Fall nun sogar weitere Kreise.

Denn wie die „Rheinische Post“ nun herausgefunden hat, erstattete auch die Tierrechtsorganisation Peta Anzeige gegen den Halter. Denn dieser verstieß mit dem Aussperren des Hundes gegen das Tierschutzgesetz. Zudem wurde ein Tierhalteverbot gefordert.

Passanten und Anwohner waren durch die Laute des Hundes aufgeschreckt und hatten die Feuerwehr alarmiert. Diese befreite den Hund schließlich aus seiner misslichen Lage und brachte ihn in eine Tierklinik. Der Halter wiederum hatte gar kein Verständnis und drohte den Beamten seinerseits Konsequenzen an.

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Die Tierschutzorganisation aber erklärte über eine Fachreferentin, dass der Halter das Leben seines Hundes offenbar bedenkenlos riskiert habe, weshalb er nun mit einer Strafanzeige zu rechnen habe. Denn schließlich habe er alles andere als im Sinne des Tieres gehandelt, wenn er ihn ohne Wasser in der Hitze über längere Zeit auf dem Balkon zurückließ.