Düsseldorfer Demo für die Ukraine: Hendrik Wüst vor 700 Teilnehmern – die Bilder

Der Krieg in der Ukraine lässt auch in Düsseldorf niemanden kalt: An Altweiber gab es eine Kundgebung auf dem Schadowplatz.

Der Krieg in der Ukraine lässt auch in Düsseldorf niemanden kalt: Bei einer spontan organisierten Kundgebung auf dem Schadowplatz äußerten am Altweiberdonnerstag viele Ukrainer ihre Bestürzung. Generalkonsulin Iryna Shum sprach auf der Bühne unter Tränen – ein schwarzer Tag für die Geschichtsbücher. Ebenfalls vor Ort waren Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Ministerpräsident Herbert Reul, sowie viele weitere Politiker. Wir zeigen die Fotos:

Wüst sagte der Ukraine erneut Solidarität und Hilfe zu. Dabei appellierte er an Wladimir Putin: „Präsident Putin, beenden Sie diesen Krieg!“. Auch der Vorsitzende der NRW-SPD und Vize-Bundesparteichef Thomas Kutschaty sprach von einer Zäsur in der europäischen Friedensordnung und appellierte an den russischen Präsidenten: „Wladimir Putin, stoppen Sie diesen Angriffskrieg sofort!“ Jetzt müssten harte Sanktionen kommen. „Wir akzeptieren einen solchen Aggressor nicht.“

Die Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, Iryna Shum, dankte den Demonstrierenden, die trotz strömenden Regens und Kälte gekommen wareb, für ihr „großes Zeichen der Solidarität“. Nun gebe es Krieg mitten in Europa, weil Völkerrecht mit Füßen getreten worden sei. Sie sei dennoch überzeugt: „Alles wird gut.“ Die Generalkonsulin der USA in Düsseldorf, Pauline Kao, sagte: „Ukraine, we stand with you“. In NRW leben laut Wüst etwa 30.000 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit.

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dpa