Foto: Milos_Perkovic/Shutterstock.com
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Die Polizei in Uruguay hat eine Rekordmenge Kokain beschlagnahmt. Im Hafen der Hauptstadt Montevideo seien in Containern 4,4 Tonnen des Rauschgifts sichergestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Auf einer Farm im Department Soriano sei eine weitere Tonne Kokain beschlagnahmt worden. Es ist die größte Menge Kokain, die bislang in Uruguay sichergestellt wurde. Die Drogen haben Medienberichten zufolge einen Straßenverkaufswert von über einer Milliarde Dollar.

Vier Verdächtige wurden festgenommen, darunter der Besitzer der Farm. Ersten Ermittlungen zufolge sollte das Kokain in Containern mit Soja versteckt und so nach Lomé im afrikanischen Togo geschmuggelt werden. Uruguay gilt als wichtiges Transitland im internationalen Drogenhandel. Der Schmuggel von Kokain aus den Andenländern nach Europa läuft größtenteils über Westafrika.

Zuletzt hatte der Zoll in Montevideo seine Kontrollen verstärkt, nachdem den Ermittlern eine Lieferung mit 4,5 Tonnen Kokain durchgerutscht war. Die Drogen waren erst im Juli bei einer Inspektion im Hamburger Hafen entdeckt worden. Im November waren in Uruguay über drei Tonnen Kokain beschlagnahmt worden, die in den westafrikanischen Hafen Cotonou in Benin verschifft werden sollten.

Quelle: dpa