Foto: MG RTL D
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Er wurde gemobbt, erniedrigt und erpresst: Für Schüler Luis geht am Mittwoch in einer neuen Folge der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ein wochenlanger Albtraum zu Ende – und Brenda muss die Konsequenzen tragen.

Sie hat ihn im Freibad heimlich beim Onanieren gefilmt, ihn mit dem Video erpresst und es schließlich sogar veröffentlicht. Brenda hat ihren Mitschüler Luis beinahe in den Tod getrieben. Mit Rotwein und Schlaftabletten wollte er sich das Leben nehmen, um dem Mobbing-Albtraum zu entkommen.

Luis sucht die Konfrontation mit Brenda

In GZSZ-Folge 6622, die RTL am Mittwoch zur gewohnten Sendezeit um 19.40 Uhr ausstrahlt, sucht der Junge nun erstmals die Konfrontation und erklärt Brenda und ihren Freundinnen, dass er kurz davor war, sich umzubringen. Auch seiner Mutter und seiner Schwester, die Polizistin ist, vertraute er sich an.

Nachdem aber zunächst Aussage gegen Aussage stand, wird Brenda am Mittwoch von ihrer Freundin Maja verpetzt. Die Konsequenz? Brenda fliegt von der Schule und bekommt mächtig Ärger mit ihren Eltern. Mehr noch: Für Brenda – und damit auch für Schauspielerin Annabella Zetsch – ist es das Aus in der RTL-Soap.

„Brenda“-Darstellerin Annabella Zetsch wird angefeindet

Böse ist die Darstellerin darüber freilich nicht. „Die Zeit bei GZSZ war einfach nur super! Das Team ist wahnsinnig herzlich. Ich habe mich in der Produktion sehr wohl und aufgehoben gefühlt. So machen Dreharbeiten Spaß“, erklärte sie jetzt in einem Interview mit RTL. Schockiert sei sie allerdings darüber gewesen, „dass viele Leute mich als Schauspielerin und private Person nicht von der Rolle ‚Brenda‘ differenzieren konnten.“

„Ich war teilweise sprachlos darüber, dass manche Zuschauer dachten, ich würde ‚Brendas‘ Handlungen gutheißen, unterstützen oder sogar selbst ‚Brenda‘ sein“, so Zetsch. „Natürlich gebe ich als Schauspielerin dieser Rolle mein Gesicht, mein Aussehen, meine Stimme und Gestik aber am Ende des Tages, kann man die Figur Brenda sicherlich hassen, den Schauspieler dahinter allerdings nicht.“

Leute, die selbst Opfer von Mobbing-Kampagnen werden, rät sie zudem dazu, sich direkt Hilfe zu suchen und sich dringend jemanden anzuvertrauen. Es gebe immer einen Weg da raus. „Und ich hoffe auch, dass es in Zukunft weniger Leute gibt, die wegschauen oder beim Mobbing mitmachen!“

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