Frau Muttermilch Festival
Foto: Screenshot Twitter/ekid_818

Es gibt Millionen Videos im Internet, die viral gehen, für Belustigung sorgen oder auch einfach nur skurril sind. Ein Video, das nun die Runde macht, ist allerdings so bizarr wie nur selten. Es geht um ein Festival, eine Frau im Badeanzug, ihre Brüste und Muttermilch.

Zugegeben, es hat eine ganze Weile gedauert, bis das betreffende Video unsere ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat. Aber das, was in dem Video zu sehen ist, sieht man dafür auch nicht so häufig. Wir jedenfalls haben so etwas noch nicht gesehen. Aber um was geht’s hier eigentlich?

Fangen wir bei den harten Fakten an. Vom 4. bis zum 6. Oktober hat das „Dirtybird Campout“-Festival im US-Bundesstaat Kalifornien stattgefunden. Ein Festival, bei dem es gehörig elektronische Tanzmusik auf die Ohren gibt und sich tausende Menschen in bunte, sommerliche Outfits werfen, um ausgelassen zu den dröhnenden und wummernden Bässen zu feiern. Und, bevor hier noch Vorurteile aufkommen, es handelt sich um einen drogenfreies Festival. Zumindest schreibt das der Veranstalter auf der offiziellen Seite. So weit, so gut.

Was ein Besucher während des Festivals dann aber offenbar mit seiner Handy-Kamera festhielt, dürfte auf viele verstörend wirken. Zu sehen ist eine Frau mit schwarzer Cap, schwarzer Sonnenbrille, einem schwarzen, obenrum eher locker-flockig sitzenden Body und orangefarbenen Boots. Sie tanzt zur Musik, geht etwas in die Knie und lässt ihre Hüfte kreisen.

Dann aber greift sie sich an ihre rechte Brust, holt sie unter ihrem Träger hervor und – ja, tatsächlich – verspritzt ganz offenbar ihre Muttermilch. Nicht nur tröpfchenweise, sondern in einem kräftigen Strahl.

Sie dreht sich um, lässt es weiter ordentlich spritzen und als wäre das nicht schon zu viel des Guten, kniet sich noch jemand vor sie hin, um sich von der Muttermilch beregnen zu lassen. Warum? Wieso? Weshalb? Wir wissen es nicht. Jetzt aber könnt ihr euch selbst erstmal einen Eindruck davon machen.

Geteilt wurde das Video übrigens von einem gewissen Eric Falconi. Ob er auch derjenige ist, der den Clip aufgezeichnet hat, ist unklar. Sein Kommentar zu den 42 Sekunden lässt dies jedoch vermuten: „Dirtybird Campout, gerade als ich dachte, ich hätte schon alles gesehen. Du wirst nie enttäuscht. Die Scheiße wurde ziemlich komisch“, schrieb er nur.

Mittlerweile wurde das Video über 2,7 Millionen Mal abgerufen und machte dabei vor allem in britischen und australischen Medien die Runde. Die Reaktionen? Von angewidert bis völlig begeistert ist alles dabei. Aber so ist das eben mit diesen Videos im Internet.