Sonja Kirchberger hat Zoff mit dem Sauna-Hersteller Bemberg. Die Schauspielerin, bekannt aus „Die Venusfalle“, sollte als Markenbotschafterin agieren, sitzt jetzt allerdings auf einer hohen Rechnung.

Für ihre Tätigkeit hatte das Unternehmen der 54-Jährigen zugesagt, ihr eine Luxus-Sauna auf ihr Anwesen auf Mallorca zu stellen. Das Problem: Weder Kirchberger noch Bemberg-Geschäftsführer Andreas Paul Wüllner unterschrieben je einen Vertrag.

Ein kurzer Auszug aus dem Original-Dokument liegt „Bild“ vor. Dort ist neben dem Drehort, der Finca von Kirchberger, auch ein ursprünglich angesetztes Datum angegeben. Weil es aber eben nie zur Unterschrift kam, fordert Bemberg nun 41.412 Euro – obwohl der Bausatz bereits seit Monaten auf dem Grundstück Kirchbergers steht.

„Die Vertragsverhandlungen zogen sich in die Länge, und wir kamen zu keinem Ergebnis. Da habe ich Frau Kirchberger eine Rechnung gestellt“, erklärte Wüllner der Zeitung. Kirchberger entgegnete: „Herr Wüllner von ‚Bemberg Sauna‘ hat mich betrogen und weiß, dass ich nur eine von vielen bin.“ Dabei hätte dieser mit Sicherheit tolle Aussichten genießen können, denn nicht umsonst war Kirchberger 2014 im Playboy zu sehen – wie diese deutschen Promi-Frauen:

Laut der Schauspielerin habe man sich nicht einigen können, weil der Vertrag zu sehr von den mündlichen Vereinbarungen abwich. Hinzu komme, dass sie nie eine richtige Rechnung erhalten und sofort angeboten habe, dass die Sauna jederzeit wieder abgeholt werden könne. „Dann hätten wir die Sauna nur noch verschrotten können“, sagte Wüllner dazu.

Doch damit nicht genug der Unstimmigkeiten: In dem vorliegenden Vertragsentwurf sei die Außensauna als „Vergütung“ nur mit einem Wert von 8000 Euro aufgeführt – mehr als 30.000 Euro Unterschied zum Rechnungswert also.

Nach „Bild“-Informationen streiten sich neben Kirchberger auch weitere Personen mit dem Unternehmen: Wegen nicht gezahlter Löhne würden derzeit mehrere Mitarbeiter anwaltlich gegen Wüllner vorgehen. Dasselbe habe nun auch Sonja Kirchberger vor.