Wer wird Millionär? Prominenten-Special Anke Engelke
Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Bereits zum siebten Mal hat Anke Engelke bei einem „Prominenten-Special“ von „Wer wird Millionär“ mitgemacht. Diesmal ist die Komikerin aber nicht über 500 Euro für den guten Zweck hinausgekommen – Grund dafür war ein ehemaliger Jauch-Millionär.

Im mittlerweile 21. Jahr gibt es die „WWM-Prominenten-Specials“ bei RTL – bei der Ausgabe am 1. Juni 2020 mussten aber einige Neuheiten in die Sendung integriert werden. Grund dafür ist das Coronavirus.

Die Ausgabe mit Anke Engelke, TV-Koch Horst Lichter, der ehemaligen „Let’s Dance“-Teilnehmerin Ilka Bessin und Schauspieler Henning Baum als Kandidaten fand ohne Zuschauer statt. Das hatte auch Auswirkungen auf die beiden Joker, die normalerweise das Publikum einbeziehen.

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Statt des klassischen Publikumsjoker und dem Zusatzjoker, bei dem eine Person aus dem Publikum befragt wird, gibt es für die Kandidaten nun die Möglichkeit, sich mit ihrer Begleitperson zu besprechen, und einen der letzten drei Millionäre nach Rat zu fragen.

Eben diese Hilfe von den ehemaligen „Wer wird Millionär?“-Kandidaten, die im Studio sitzen, hat Engelke den Traum von der Million für den guten Zweck gekostet. Leon Windscheid sagte der 54-Jährigen bei der 125.000-Euro-Frage die falsche Antwort vor.

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Auf die Frage „Was kann nicht über XFD1048576 hinausgehen?“ gab Günter Jauch seiner Kandidatin folgende Antwortmöglichkeiten: die Zahl Pi, die Intelligenz des Menschen, eine Excel-Tabelle oder unser Sonnensystem.

Schnell hatte Engelke zwei favorisierte Antwortmöglichkeiten – sie hielt die Excel-Tabelle und das Sonnensystem für am wahrscheinlichsten. Einer der drei Millionäre sollte dann helfen.

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Windscheid reagierte schnell und sprach sich für das Sonnensystem aus: „Schon bevor die Antworten dort standen, war ich sofort bei einem Asteroiden-Planeten-Ding, der das Ende unseres Sonnensystems markiert.“

Der „Millionärsjoker“, der im Dezember 2015 alle 15 Fragen bei „WWM“ richtig beantwortete, erklärte, er sei sich nicht hundertprozentig sicher: „Aber wenn ich an deiner Stelle da sitzen würde, würde ich es nehmen.“

Auf Rat von Jauch setzte Engelke auch noch den Telefonjoker ein – eine Freundin von Engelke tendierte wiederum zur Excel-Tabelle. Nun stand sie vor der Wahl – 64.000 Euro nehmen oder zocken mit dem Risiko, auf 500 Euro zu fallen.

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Die Komikerin entschied sich mit der Einstellung „Egal, mit welcher Summe ich hier rausgehe – man kann immer etwas damit anfangen“ für das Zocken, vertraute Windscheid und wählte das Sonnensystem.

Mit dieser Entscheidung katapultierte sich Engelke ins Aus. Die richtige Antwort war die Excel-Tabelle. Der Traum von der Million war somit dahin, nicht einmal für einen sechsstelligen Betrag hat es gereicht – Engelke erspielte, weil sie die Risikovariante wählte, nur 500 Euro.

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Glück im Unglück war, dass die anderen Promi-Kandidaten da deutlich mehr rausholen konnten. Bessin und Lichter kamen auf 32.000 bzw. 64.000 Euro, Baum holte sogar 125.000 Euro.

Für zukünftige Kandidaten dürfte das Schicksal von Engelke eine Warnung sein, auch der „Millionärsjoker“ kann mal falsch liegen. Zumal es nicht das erste Mal war, dass ein falscher Tipp eines Millionärs für einen geringen Gewinn sorgte:

„Wer wird Millionär?“ Kandidatin scheitert, weil sie auf Millionärs-Joker vertraut

Kandidatin Melanie Schulz wurde in einer regulären Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ bei der 16.000-Euro-Frage von Jan Stroh, der im September 2019 die Million abräumte, unterstützt. Allerdings lag auch Stroh daneben und die Kandidatin fiel auf 500 Euro – auch die Millionäre sind also fehlbar.