Thomas anders
Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa

Die „The Masked Singer“-Fans fühlen sich für dumm verkauft. Obwohl einiges dafür spricht, dass Thomas Anders unter dem Schildkröten-Kostüm steckt, wird dieser von den festen Rateteam-Mitgliedern Ruth Moschner und Rea Garvey ignoriert. Warum? Die Fans haben einen Verdacht – und der wirft kein gutes Licht auf die Jury und ProSieben.

In der zweiten „The Masked Singer“-Folge musste das Einhorn seine Maske abnehmen – drunter steckte Franziska van Almsick, die ihr Ausscheiden sympathisch unaufgeregt zur Kenntnis nahm und darüber frotzelte, dass sie eigentlich nur ohne Maske singt, wenn sie Alkohol getrunken hat, oder gerade unter der Dusche steht. Ein nettes Ende einer Folge, deren eigentlicher Aufreger ein ganz anderer war.

Dass sich Teile der „The Masked Singer“-Community nämlich an der Nase herumgeführt fühlen, liegt nämlich an einem anderen Kandidaten: der Schildkröte. Oder sollen wir sagen an Thomas Anders? Sehr viel spricht nämlich dafür, dass der frühere Modern-Talking-Partner von Dieter Bohlen unter dem Kostüm steckt.

Youtube

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Video laden

Während die Twitter-Community sich hier schon zu 100 Prozent sicher ist, liegt Anders im Voting der ProSieben-App bei der Schildkröte mit knapp 90 Prozent mit meilenweitem Abstand vorne. Einzig: Moschner und Garvey wollen davon nichts wissen.

Dabei pflegt Ruth Moschner nur allzu gerne ihren Ruf als Rate-Queen: Sie akquiriert ihr Telefonbuch, durchforstet Instagram-Seiten und auch ansonsten wird – so wird es dem Zuschauer zumindest suggeriert – jeder Stein umgedreht, um dem Promi unter der Maske auf die Schliche zu kommen. Ein Blick in die ProSieben-App gehört offenbar nicht dazu.

>> The Masked Singer: Ruth Moschner nervt, Carolin Kebekus begeistert <<

Auch Rea Garvey, der zweite feste Part im Rateteam, inszeniert sich beim Erraten der Promis gerne als ehrgeizig. Da erstaunt es umso mehr, dass der Name Thomas Anders in den ersten beiden Shows noch kein einziges Mal gefallen ist. Stattdessen wurden Namen wie Reinhold Beckmann, Florian Silbereisen oder Jan-Josef Liefers genannt. Smudo, Rategast in Folge 2, warf noch Steffen Henssler in den Ring. Absurd!

Die Fans haben einen Verdacht: der Name Thomas Anders wird absichtlich nicht genannt. Twitter-User @dennisderdoedel schreibt: „Finde es relativ sinnlos, dass es überhaupt noch ein Ratepanel gibt, wenn ProSieben das Raten damit schwerer machen will, indem die Drei keine sinnvollen Namen sagen dürfen.“

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Tatsächlich steckt der Sender hier in einer Zwickmühle. Die Schildkröte gehört gesanglich zu den besten Teilnehmern, könnte es weit schaffen. Dass es ein offenes Geheimnis ist, dass Thomas Anders unter der Maske steckt, spielt ProSieben wahrlich nicht in die Karten. Die Macher wollen natürlich, dass weiter munter gerätselt wird.

Dies führt zwangsläufig zur Vermutung, dass hier künstlich Spannung erzeugt wird. Wie ist es ansonsten zu erklären, dass Moschner und Garvey den Namen Thomas Anders bisher ignoriert haben?

So war es auch in Folge 3, als Rategast Steven Gätjen zum Plappermaul wurde und Anders (endlich!) in den Ring warf. Moschner und Garvey hingegen tippten auf Howard Carpendale und Jürgen Drews und wollen weiterhin nichts von Anders wissen.

>> „The Masked Singer“: Steven Gätjen bricht das Schweigen, Zuschauer feiern ihn <<

ProSieben wird nicht müde zu betonen, dass nur ein enger Kreis an Personen weiß, welche Promis sich unter den Masken verstecken. Eine Instruktion des Rateteams würde dieses allerdings einweihen und dessen eigentlichen Zweck ad absurdum führen. Oder sind Moschner und Co. doch nur dafür da, die Zuschauer in die Irre zu führen?