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Die dritte Folge von „The Masked Singer“ brachte wieder einen Prominenten zum Vorschein. Das Quokka musste seine Maske abnehmen und entpuppte sich als Henning Baum. Wir fassen die dritte Folge für euch zusammen.

Quokkas sind putzige Mini-Kängurus, die für ihr freundliches Gesicht bekannt sind. Bei „The Masked Singer“ musste nun eines der Tierchen die Bühne verlassen. Mit dem Promi, der unter dem Kostüm steckte, hatte niemand gerechnet.

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Nach dem Schwein, unter dem Katrin Müller-Hohenstein steckte, und dem von Franziska van Almsick verkörperten Einhorn, musste nun also Henning Baum seine Identität preisgeben. Das Quokka bekam nach seiner Darbietung vom „U2“-Song „One“ die wenigsten Stimmen.

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Dabei handelte es sich um eine echte Überraschung. Sowohl die Zuschauer als auch das Rateteam hatten Baum nicht auf dem Schirm. Auch Steven Gätjen, der als Jurygast bei den auf Twitter aktiven Zuschauern gut ankam, lag mit seinem Tipp (Ralf Moeller) daneben.

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Der in Essen geborene Baum ist vor allem durch seine Rolle als „Der letzte Bulle“ bekannt, die er in der gleichnamigen Serie als Hauptdarsteller von 2010 bis 2014 verkörperte. „Das ist warm, und das ist schwer“, berichtete der angeschwitzte Baum über sein flauschiges Ganzkörper-Outfit. Unter dem üppigen Fell seien zwar Ventilatoren verbaut. „Aber das macht es auch nicht besser.“

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Grund für die Verwirrung war auch die eigenwillige Performance des Quokkas, das sich in der Show als DJ inszenierte und mit dicker Protz-Halskette auftrat. Moderator Steven Gätjen (48), der im Rateteam saß, nannte den Gesang „interessant“. Das war zurückhaltend ausgedrückt. Wobei das Quokka bei seinem finalen Auftritt mit der Ballade „One“ von U2 durchaus Fortschritte erkennen ließ.

Baum erklärte dazu locker, die Kategorie, in der er sich normalerweise gesanglich bewege, sei das Lagerfeuer. Erst für die Show habe er sich noch mal ganz intensiv mit Gesang beschäftigt. „Ich habe jetzt seit Wochen jeden Tag irgendwie gesungen“, berichtete der Schauspieler. „Ich habe ehrlich gesagt gedacht, es würde besser werden, als es geworden ist.“

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Baum spielte in seiner Paraderolle in „Der letzte Bulle“ einen Polizisten und Ruhrgebiet-Macho, der nach einem Langzeitkoma zurückkehrt und in einer völlig veränderten Welt immer wieder aneckt. Der Stoff wurde auch für das Kino verfilmt. Daneben war Baum in mehreren Serien („Mit Herz und Handschellen“, „Sinan Toprak ist der Unbestechliche“) und Spielfilmen wie „Der Seewolf“ (ProSieben) und „Götz von Berlichingen“ (RTL) zu sehen. Im Kino spielte er in „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ den Lokomotivführer Lukas.

Wie Baum selbst auflöste, hätten Rateteam und pfiffige Zuschauer durch Indizien in „Masked Singer“-Clips auf seinen Namen kommen können. Das Quokka hat zum Beispiel im Schrank ein Buch mit dem Titel „Deutsche Dichter“ – ein Hinweis auf die Schauspielerei. Mit 18 Jahren habe er etwa den „Faust“ gespielt. Zudem spielte das Quokka an einem Computer ein Rennspiel. Das sollte eine Anspielung auf einen recht neuen Film mit Baum sein, in dem es um illegale Autorennen geht („Asphalt Burning“). Man kann sagen, dass man zur Entschlüsselung dieser Zeichen schon außerordentlich kundig hätte sein müssen.

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Das tippten Rateteam und Zuschauer vor der Enthüllung

Kurz vor der Enttarnung gab die Jury noch einmal ihre finalen Tipps ab, wer unter der Maske steckt:

  • Ruth Moschner: Torsten Sträter (Komiker)
  • Rea Garvey: Sven Väth (DJ)
  • Steven Gätjen: Ralf Moeller (Schauspieler)

Und das dachten die Zuschauer in der ProSieben-App:

  1. Thomas Gottschalk (Entertainer-Legende)
  2. Ralf Moeller (Schauspieler)
  3. Torsten Sträter (Komiker)

So verlief die dritte Folge von „The Masked Singer“:

Die Kandidaten traten in der dritten Folge in zwei Viererkämpfen gegeneinander an. Dabei kamen jeweils zwei Kostüme direkt in die nächste Runde, während zwei Teilnehmer zittern mussten.

Vierkampf 1:

Diese zwei Kandidaten kamen direkt weiter:

Diese Kandidaten musste zittern:

Vierkampf 2:

Diese zwei Kandidaten kamen direkt weiter:

Dieser Kandidat musste zittern:

Stechen:

Am Ende entschied es sich zwischen dem Küken, dem Stier, dem Quokka und dem Flamingo. Das Quokka bekam die wenigsten Stimmen und musste die Maske abnehmen.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)