27.10.2020, Nordrhein-Westfalen, Köln: Die Figuren "Der Hummer" und "Das Nilpferd" sowie Moderator Matthias Opdenhövel stehen in der Prosieben-Show "The Masked Singer" auf der Bühne. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei „The Masked Singer“ dreht sich alles um Geheimnisse. Jeder möchte wissen, wer sich unter den zahlreichen Kostümen versteckt. Und damit das auch so bleibt, müssen die Kandidaten strenge Regeln befolgen.

Diese strengen Regeln wurden den Kandidaten natürlich nicht einfach nur mit auf den Weg gegeben, sondern sind vertraglich festgehalten. Und laut „Bild“ beinhalten die Verträge mit der Produktionsfirma „Endemol Shine“, die geschützt auf einem Server liegen sollen, folgende Punkte:

Ortungsdienste aus, Ersatz-Handy ein!

Jeder Kandidat ist dazu verpflichtet, die Ortungsdienste auf seinem Smartphone auszustellen. Der Grund liegt auf der Hand: Es soll verhindert werden, dass Dritte herausfinden können, wo sich eine Person gerade befindet.

Darüber hinaus wird jedem Teilnehmer ein zweites Handy zur Verfügung gestellt, auf dem ausschließlich interne Dinge besprochen werden. Lediglich „Endemol Shine“ kennt diese Nummern.

Hausarrest und Bodyguards

Während die Staffel läuft, sollen die noch nicht demaskierten Kandidaten ihre Hotelzimmer oder gemieteten Appartements so wenig wie möglich verlassen. Eine Ausnahme bilden hierbei natürlich Proben oder die TV-Auftritte bei „The Masked Singer“. Bewegen sie sich doch in der Öffentlichkeit, müssen sie von Sicherheitskräften begleitet werden und eine Maske oder Gesichtsbedeckung tragen – wobei zumindest Zweiteres ja schon fast normal ist.

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Besagte Sicherheitskräfte sitzen während der Show übrigens auch vor den schalldichten Kabinen der Stars und achten darauf, dass niemand Unbefugtes diese betritt.

Kostüme und Songs

Jeder Kandidat bekommt vor Beginn der Show zwei Kostüme zur Auswahl gestellt, zwischen denen er sich entscheiden darf. Bei den Liedern haben sie hingegen keine Auswahl – diese bestimmen die Vocal-Coaches und Produzenten gemeinsam.

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Fotoverbot

Die Produktionsfirma hat einen „Inner Circle“ von Personen bestimmt, in welchem die Teilnehmer keinerlei Fotos schießen dürfen.

Gage

Für die Kandidaten besteht die Möglichkeit, die vereinbarte Gage auf einmal oder in drei Teilen – bei Vertragsunterschrift, beim ersten Auftritt und am Ende der Show – ausgezahlt zu bekommen. Welcher Kandidat wie viel Geld für seine Teilnahme erhält, ist nicht bekannt – schließlich weiß man ja auch erst nach der letzten Enttarnung, wer tatsächlich alles teilgenommen hat.

Verletzung der Vertragsinhalte

Das Wichtigste zum Schluss: Wer gegen die genannten Vertragsinhalte verstößt, muss damit rechnen, dass mindestens ein Teil und schlimmstenfalls die gesamte Gage einbehalten oder zurückgefordert wird.

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