Katrin Müller-Hohenstein
Foto: Andreas Gebert/dpa

Die erste Folge der vierten „The Masked Singer“-Staffel ist Geschichte. Der wilde Ratespaß endete mit der Demaskierung des Schweins, das am wenigsten Stimmen der Zuschauer bekam. Unter dem Kostüm steckte Katrin Müller-Hohenstein. Die erste Folge in der Zusammenfassung.

Carolin Kebekus (40) wird fast wahnsinnig, nachdem das Schwein mit dem traurigen Gesicht gesungen hat. „Ich kenne, kenne, kenne diese Stimme!“, stammelt die Komikerin. „Ich kenne diese Stimme!“ Ein Name will ihr nach dem kunterbunten Auftritt der Sau, die einen Regenmantel trägt, allerdings nicht über die Lippen gehen. Kollegin Ruth Moschner (44), die neben ihr sitzt, ist wie immer etwas weniger zurückhaltend. Sie greift direkt oben ins Regal: „Das wäre natürlich der Hammer, wenn das tatsächlich Senta Berger wäre.“

>> „The Masked Singer“: TV-Termine und Kostüme – alles zur der 4. Staffel <<

Am Ende der Auftaktshow von „The Masked Singer“ lassen sich zwei Dinge festhalten: ProSieben hat es tatsächlich geschafft, eine äußerst solide Tarnwand aus Plüsch, Pailletten und labyrinthischen Andeutungen um seine Promis zu zimmern. Auf die wahre Identität des Schweins kommt nämlich zunächst niemand. Zweitens: Wenn überhaupt, war Carolin Kebekus, die als großer Fußballfan gilt, einigermaßen nahe dran. Die Stimme dürfte sie nämlich wirklich kennen: Aus dem Schweinchen-Kostüm schält sich wenig später Fußball-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (55).

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Die Sport-Journalistin, die unter anderem „Das aktuelle Sportstudio“ im ZDF präsentiert, fliegt am Dienstagabend als erste Prominente aus der neuen, vierten Staffel von „The Masked Singer“. Da ihr die Zuschauer zu wenige Stimmen geben, muss sie in der Live-Show ihre Maske ablegen. In ihrem kuriosen Sau-Outfit hatte sie eine eigenwillige Version des Liedes „Sun is Shining“ von Bob Marley gesungen. Als das Aus feststeht, ist „KMH“ etwas geknickt.

Sie habe bei der Show mitgemacht, weil sie etwas völlig anderes habe erleben wollen, erklärt sie. „Ich befasse mich mein ganzes Leben eigentlich immer nur mit Sport. Natürlich auch mit anderen Dingen, mit Politik, mit gesellschaftlichen Fragen“, sagte sie. „Aber dass mich mal jemand zum Singen drängt, hätte ich nicht gedacht.“

Wie schon häufiger gelingt es ProSieben mit der Enthüllung, einen kleinen Überraschungsmoment in der recht monotonen Corona-Zeit zu kreieren. Zugegebenermaßen war er in der Staffel zuvor noch etwas größer – damals schlüpfte völlig überraschend Schauspielerin Veronica Ferres (55) aus einem Bienenkostüm. Aber auch Müller-Hohenstein, ein ZDF-Gesicht und nicht für den großen Show-Auftritt bekannt, hatte niemand auf dem Zettel. Ruth Moschner fabulierte vor der Enthüllung noch von einer „großen“ Schauspielerin mit viel Bühnenerfahrung – „auch im Kino“.

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ProSieben hatte zuvor angekündigt, die Rätsel um seine kostümierten Kandidaten, die nicht enttarnt werden wollen, schwieriger zu gestalten. In der Vergangenheit war es mitunter vorgekommen, dass man nach drei Takten schon eine Ahnung hatte, dass da zum Beispiel „Didi“ Hallervorden über die Bühne hopst.

Die neue Tarn-Politik äußert sich unter anderem in verstellten Stimmen und noch nebulöseren Kalenderspruch-Hinweisen in den „Indizien“-Filmen. Bei einem Leoparden mit Monokel etwa heißt es da: „Ich bin anpassungsfähig, facettenreich und kann unter den härtesten Bedingungen überleben.“ Als ein Stier in American-Football-Montur auf der Bühne steht, fragt Carolin Kebekus verzweifelt: „Weiß irgendjemand, ob Lukas Podolski singen kann?“

Am meisten regt das bizarrste Kostüm im Wettbewerb die Fantasie der Rate-Runde an. Es handelt sich um den sogenannten Monstronauten – einer Mischung aus Monster und Astronaut, die beide als Charaktere in vorherigen Staffeln auftraten. Dass in der Show ziemlich offensiv angedeutet wird, dass die beiden Plüsch-Geschöpfe ein Intimleben führen und einen Nachkommen gezeugt haben, gehört zu den seltsameren Aspekten des Abends. In jedem Fall gibt es einen heißen Tipp: Moderator Thore Schölermann.

>> „The Masked Singer“: Wer ist der Monstronaut? <<

Im Rennen sind nun noch neun kostümierte Promis, darunter ein Dino mit Zahnspange, ein quietschendes Küken und ein Flamingo, bei dem noch kein Konsens herrscht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Zudem überzeugt eine Schildkröte, die massiv an Captain Jack Sparrow alias Johnny Depp aus „Fluch der Karibik“ erinnert. Bei ihr herrscht immerhin in den sozialen Netzen eine gewisse Einigkeit: Viele halten den Kröten-Kapitän für den ehemaligen Modern-Talking-Sänger Thomas Anders (57).

Mit Blick auf die Einschaltquote legte die neue Staffel einen glänzenden Start hin. 3,55 Millionen (12,3 Prozent) schalteten ein. Das ist ein Zugewinn von mehr als 200.000 Zuschauern im Vergleich zum Auftakt im Herbst – der bisher meistgesehene Staffelbeginn.

Das tippten die Promis und die Zuschauer vor der Enthüllung

Kurz vor der Enttarnung gab die Jury noch einmal ihre finalen Tipps ab, wer unter der Maske steckt:

  • Ruth Moschner: Senta Berger (Schauspielerin)
  • Rea Garvey: Iris Berben (Schauspielerin)
  • Carolin Kebekus: Maria Furtwängler (Schauspielerin)

Und das dachten die Zuschauer in der ProSieben-App:

  1. Evelyn Burdecki
  2. Inka Bause
  3. Hella von Sinnen
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So lief das Voting bei Folge 1 von „The Masked Singer“:

Im Gegensatz zu den vorigen Staffeln gab es keine Duelle, stattdessen wurden die Kandidaten in zwei Fünfergruppen aufgeteilt. Dabei kamen jeweils die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen sofort in die nächste Runde, zwei Teilnehmer mussten hingegen zittern.

Gruppe 1:

Diese drei Kandidaten kamen direkt weiter:

Diese beiden Kandidaten mussten zittern:

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Gruppe 2:

Diese drei Kandidaten kamen direkt weiter:

Diese beiden Kandidaten mussten zittern:

Stechen:

Am Ende entschied es sich zwischen Flamingo, dem Monstronauten, dem Schwein und dem Einhorn, wer in die nächste Runde einzieht. Das Schwein bekam die wenigsten Stimmen und musste die Maske abnehmen.