„The Masked Singer“, Folge 4: Judith Rakers schlüpft aus dem Küken

Die vierte Folge von "The Masked Singer" hat wieder einmal einen Promi zum Vorschein gebracht: Judith Rakers steckte unter dem Küken-Kostüm und sorgte für eine faustdicke Überraschung. Wie lief Folge Nummer vier? Welche Tipps hatte das Rateteam? Wir verraten es euch!
Judith Rakers
Foto: Jens Kalaene/dpa

Die hatte niemand auf dem Schirm! Das Küken musste nach zwei Auftritten seine wahre Identität preisgeben: Judith Rakers verbarg sich unter dem Plüsch-Outfit. Wir fassen die vierte Folge für euch zusammen.

Nur noch sieben Kostüme gingen in die vierte Folge. Für ProSieben war das der Anlass, die Wackelkandidaten noch ein zweites Mal antreten zu lassen. Das Küken, der Stier und der Monstronaut bekamen in der ersten Runde die wenigsten Anrufe und mussten ins Stechen.

Das Küken begeisterte mit ihrer Darbietung vom Reamonn-Kracher „Supergirl“ zwar Rea Garvey, den Original-Interpreten dieses Songs, aber weniger die Zuschauer. Auch die Darbietung von „These Boots Are Made for Walkin'“ (Nancy Sinatra) konnte das Küken nicht retten.

Bei der Enthüllung herrschte dann großes Staunen: Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers war das Küken – und damit hatte wirklich niemand gerechnet. Ihr Name fiel bislang in keiner Show, auch die TV-Zuschauer hatten die Moderatorin nicht auf dem Schirm. Favoritin auf das Küken war vielmehr Schauspielerin Jella Haase, die im Voting bei den Zuschauern in Führung lag und von Rategast Lena Gercke sowie Rea Garvey als finaler Tipp abgegeben wurde.

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„Es war Wahnsinn. Es war ein Ausflug in eine andere Welt“, sagte Rakers nach der Enthüllung. Dass Rakers, geboren in Paderborn, ihre wahre Identität so lange geheim halten konnte, lag zum einen an dem rundlichen Kostüm, in dem allein zehn Meter Fell verwoben waren und unter dem man jeden hätte verstecken können. Zum anderen verstellte sie bei jedem Auftritt eisern ihre Stimme – weg vom bekannten „Tagesschau“-Tonfall. Heraus kam ein irgendwie piepsiger bis putziger Gesang, den man sich in Entenhausen hatte vorstellen können.

Das ist so ungefähr die Stimme, mit der ich mit meinen Tieren auch spreche“, sagte Rakers. „Mir taten immer so ein bisschen die Zuschauer leid, die sich das anhören mussten“, gab sie zu. „Aber: Mir wurde gesagt, das ist eine Rateshow, man muss jetzt kein perfekter Sänger sein. Ich hoffe, dass alle, denen ich eine Ohrenbeleidigung zugefügt habe, mir verzeihen.“

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Rakers sagte, die Teilnahme an „The Masked Singer“ sei aufregend gewesen. Normalerweise singe sie gar nicht. „Ich stand hier auf dieser Bühne in der Probe und musste zum ersten Mal mich trauen, in ein Mikrofon zu singen“, berichtete sie. Zudem sei das Kostüm schwer und sie habe immer Flusen im Gesicht gehabt. Hinzu kam, dass ihr normaler Job ja weiterlief: Mitunter habe sie direkt nach den Shows am nächsten Tag wieder die Nachrichten der „Tagesschau“ gesprochen.

Seit 2005 ist Rakers Sprecherin bei der Tagesschau im Ersten, 2011 moderierte sie gemeinsam mit Anke Engelke und Stefan Raab den in Deutschland ausgetragenen „Eurovision Song Contest“.

Das tippten Rateteam und Zuschauer vor der Enthüllung

Kurz vor der Enttarnung gab die Jury noch einmal ihre finalen Tipps ab, wer unter der Maske steckt:

  • Ruth Moschner: Jella Haase (Schauspielerin)
  • Rea Garvey: Annette Frier (Schauspielerin)
  • Lena Gercke: Jella Haase (Schauspielerin)

Und das dachten die Zuschauer in der ProSieben-App:

  1. Jella Haase (Schauspielerin)
  2. Karoline Herfurth (Schauspielerin)
  3. Emma Schweiger (Schauspielerin)

So verlief die vierte Folge von „The Masked Singer“:

Die Kandidaten traten in der vierten Folge in einem Drei- und einem Vierkampf gegeneinander an. Dabei kamen jeweils zwei Kostüme direkt in die nächste Runde, während die restlichen Teilnehmer zittern und noch einmal singen mussten.

Dreikampf:

Diese zwei Kandidaten kamen direkt weiter:

Dieser Kandidat musste zittern:

Vierkampf:

Diese zwei Kandidaten kamen direkt weiter:

Diese zwei Kandidaten mussten zittern:

Stechen:

Am Ende entschied es sich zwischen dem Küken, dem Stier und dem Monstronauten, die zunächst jeweils ihren zweiten Song des Abends performten. Danach stimmten die Zuschauer noch einmal ab: Das Küken bekam die wenigsten Stimmen und musste die Maske abnehmen.

mit Agenturmaterial (dpa)