Sportschau-Moderatorin Sedlaczek über das Mutterdasein: „Hier und da kommen die Augenringe durch“

Sportmoderatorin Esther Sedlaczek ist kürzlich zweifache Mutter geworden. Das man ihr die Mehrarbeit mit zwei Kindern ansehe, stört sie in keiner Weise.
Esther Sedlaczek Bundesliga 2018
Moderatorin Esther Sedlaczek für SKy im Einsatz. Foto: Soeren Stache/dpa
Esther Sedlaczek Bundesliga 2018
Moderatorin Esther Sedlaczek für SKy im Einsatz. Foto: Soeren Stache/dpa

Seit kurzem ist ARD-Sportmoderatorin Esther Sedlaczek zweifache Mutter. Die Doppelbelastung zwischen Beruf und dem Dasein als Mutter machen ihr aber nichts aus.

Auch nicht, wenn ihr die Anstrengungen als Mutter angesehen werden. „Hier und da kommen die Augenringe durch“, sagte die 36-Jährige im Interview der „Sport Bild“ (Mittwoch). „Ich möchte auch gar nicht das perfekte Bild zeichnen: Es ist nicht immer alles easypeasy. So wie bei allen Familien.“

Im Dezember war Sedlaczeks Sohn zur Welt gekommen. Sie hat zudem eine fast dreijährige Tochter. Sie stelle sich „bestimmt nicht als die Super-Mama hin, die alles perfekt macht“, meinte sie. Sie kenne genug Mütter, „die allein zwei Kinder großziehen und nicht arbeiten. Das ist eine große Leistung.“

 

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Nach zehn Jahren beim Pay-TV-Sender Sky war die gebürtige Berlinerin zur ARD gewechselt und ist seit Sommer 2021 unter anderen „Sportschau“-Moderatorin. Zuletzt war sie am Dienstag beim Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Amsterdam an der Seite von Experte Bastian Schweinsteiger im Einsatz.

Die Entscheidung Karriere oder Kinder stellt sich für Sedlaczek nicht. „Wir leben in einer Zeit, wo beides möglich sein sollte“, sagte sie. Sie ist sich auch der besonderen Umstände ihres Berufs bewusst: „Meinen Job kann man aber nicht mit einem 40-Stunden-Bürojob vergleichen.“ Sie habe andere Rhythmen und arbeite sehr viel von zu Hause aus. Für die Übertragungen sei sie beim Sender in Köln. „Mein Job lädt gerade dazu ein, beides vereinbaren zu können, ohne dass jemand auf der Strecke bleibt.“

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dpa