Heidi Klum
Foto: picture alliance / Marcel Kusch/dpa

Das ist ein absolutes Novum in der Geschichte von „Germany’s next Topmodel“. Heidi Klum ist zum Finale ihrer Castingshow dieses Jahr erstmals nicht persönlich anwesend. Stattdessen kündigt ProSieben ein „außergewöhnliches Finale“ live aus Berlin und Los Angeles an.

Der Grund dafür sind offensichtlich die Reisebeschränkungen wegen des Coronavirus. „Dieses Jahr ist bei ‚Germany’s next Topmodel‘ alles etwas anders“, zitierte der Haussender die Model-Mama in einer Mitteilung.

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Sie könne leider nicht nach Berlin reisen, sagte Klum. „Daher mussten wir uns etwas anderes überlegen, um trotz der Pandemie ein spannendes und unterhaltsames Finale für meine Finalistinnen und für die Fans von GNTM auf die Beine zu stellen. Ich werde live aus Los Angeles meine Siegerin küren.“ Die 46-Jährige ist dennoch sicher: „Das wird wieder ein sehr besonderer Moment.“

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Klum wohnt bekanntlich in den USA, das große Finale allerdings findet eben in Berlin statt. Deshalb besteht folgendes Problem: Die Model-Mama kann zwar nach Deutschland reisen, müsste dann jedoch in eine zweiwöchige Quarantäne.

In speziellen Fällen, etwa für Dienstreisen, die nicht länger als 72 Stunden – also drei Tage – dauern, gibt es zwar Ausnahmen, doch diese würden hier nicht greifen.

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Denn laut „Bild“-Informationen nimmt die ProSieben-Produktion mehr als fünf Tage in Anspruch. Der Sender hat daher im Hintergrund schon länger geplant, wie ein GNTM-Finale ohne Chefjurorin aussehen könnte und nun das Ergebnis präsentiert – während Klum das Leben im Moment offenbar sichtlich genießt:

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Das Live-Finale von GNTM am 21. Mai (20.15 Uhr) steht ganz im Zeichen der Corona-Krise: ProSieben sendet aus einem klassischen Fernsehstudio. „Ohne Publikum, mit Sicherheitsabstand und mit einem verkleinerten Produktionsteam“, wie der Sender betonte.

In der letzten Folge der Staffel kämpfen Jacky, Lijana, Maureen und Sarah P. um den großen Sieg. Im Halbfinale am Donnerstag sind Anastasia und Tamara rausgeflogen.

Quelle: dpa