maischberger.die woche
Foto: ARD Das Erste/WDR/Markus Tedeskino/obs

Am Mittwochabend hat die aktuelle Ausgabe von „Maischberger. Die Woche“ im Ersten stattgefunden. Doch schon bevor Sandra Maischberger ihre Zuschauer und Gäste überhaupt begrüßen konnte, gab es einen Shitstorm.

Auch in dieser Woche wurde beim ARD-Talk „Maischberger. Die Woche“ um das Dauerthema der vergangenen Monate gesprochen – um Corona kommt man einfach nicht herum. Insbesondere ging es dabei um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und den Kampf um einen Impfstoff.

Allerdings ist es, spätestens seit der Umbenennung der Sendung in „Maischberger. Die Woche“ im Vorjahr, normal, dass Sandra Maischberger und ihre Gäste über mehrere Themen der Woche sprechen. Dazu zählt aktuell natürlich auch die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten nach dem Tod von George Floyd.

Man kann aber getrost sagen, dass die Auswahl der Gäste nicht auf eine Diskussion über Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner ausgelegt war. In Helga Rübsamen war etwa eine Virologin zu Gast, dazu wurden ARD-Wirtschaftsexpertin Anja Kohl und Außenminister Heiko Maas eingeladen.

Auf Social Media gab es dafür einen Shitstorm, die Zuschauer waren empört:

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Viele beklagten, dass nicht mit Betroffenen gesprochen werde:

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Witzig fand das niemand:

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Natürlich ging die Kritik auch nicht an der Maischberger-Redaktion vorbei. Die Verantwortlichen reagierten und kündigten an, eine Live-Schalte mit einer „afro-amerikanischen Germanistikprofessorin aus North Carolina“ zu planen.

Mit dieser Art der Ankündigung in einem Tweet war das nächste Fettnäpfchen aber nicht fern. „Die arme Frau hat keinen Namen?“, „hat die Professorin auch einen Namen oder kommt sie als Überraschungsgast aus der Torte gesprungen?“ oder „es wird wirklich immer noch peinlicher“ – die Reaktionen auf Twitter sprechen eine deutliche Sprache.

Kurz darauf wurde Professorin Priscilla Layne dann doch namentlich erwähnt:

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In der Sendung am Mittwochabend kam die Schalte zu Layne in den Vereinigten Staaten dann auch zu Stande, die über die aktuelle Situation vor Ort berichtete und Sorgen äußerte, es könne zu Übergriffen seitens des Militärs auf Bürger geben. Für Maischberger geht es nun erst einmal in eine zweimonatige Sommerpause, die nächste Ausgabe findet am 5. August statt.