Promis unter Palmen, Folge 2
Foto: Richard Hübner/SAT.1/obs

Schon nach der ersten Folge von „Promis unter Palmen“ war klar, dass das hier die beste Trash-TV-Show des Jahres ist. Nach wenigen Minuten in der zweiten Woche fragten sich viele Zuschauer, wo sie denn hier gelandet sind. Kaum vorstellbar, aber wahr: Die zweite Folge von „Promis unter Palmen“ war noch unterhaltsamer als die Premiere. Und das liegt an den wirklich perfekt zusammengestellten Kandidaten, die wir für euch einzeln unter die Lupe nehmen.

In Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus und der daraus resultierenden Krankheit COVID-19 brauchen die deutschen TV-Zuschauer einfach eine Ablenkung, ein Kontrastprogramm zu den sich ewig wiederholenden Talkshows, Dokus und Nachrichtensendungen in Dauerschleife zum bedrückenden Gesundheits-Thema. Kurzum: „Promis unter Palmen“ kommt genau zur richtigen Zeit, erfüllt seinen Zweck zu 100 Prozent – und ist deshalb auch so erfolgreich.

Hier geht es zu unserem Special:

„Promis unter Palmen“: Matthias Mangiapane zittert nur kurz, Desiree Nick fliegt raus

Auch die Quoten stimmen:

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Okay, manche sehen das Ganze auch kritisch:

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Wir gehen deutlich positiver an die Sache ran: Die Kandidaten streiten, lästern, beschimpfen sich, betrinken sich, es bilden sich Grüppchen – der TV-Sender SAT.1 hat mit seiner Kandidaten-Zusammenstellung voll ins Schwarze getroffen. Wir zeigen euch, wie sich die Protagonisten in der zweiten Folge geschlagen haben.

Desiree Nick:

In der Vorwoche noch fast rausgeflogen, ließ sie jetzt fast die Fäuste fliegen. Völlig durchgedreht, ging sie auf Claudia Obert los, schrie sie in Lautstärke eines startenden Flugzeugs an, schubste die angetrunkene Kontrahentin sogar – und schockte damit TV-Zuschauer und Kandidaten zugleich. Nach dem Kontrollverlust sammelte sie sich wieder und lieferte beste Unterhaltung ab, etwa damit, dass sie Oberts Klamotten komplett die Treppe in der Villa runterfeuerte und im Eingangsbereich verteilte. Nick macht Palaver – und tut etwas für ihre Gage. Auch wenn sie für die angedeutete Handgreiflichkeit und ihre wirre Erklärung für diese ausgelebte Aggression („Mit der kann man ja nicht anders reden, das versteht die nicht.“) bei einigen TV-Zuschauern Sympathien einbüßte, feiern wir die frühere Siegerin vom „Dschungelcamp“. Sorry, aber deshalb gucken wir den Quatsch doch:

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Claudia Obert

Was soll man zu Claudia Obert sagen? Diese Frau ist wirklich die perfekte Besetzung für die Show. Ihre ersten Worte nachdem Aufstehen? „Nüchtern halte ich es hier nicht aus! No dope, no hope!“ – alles klar! Das Beste daran: Sie lässt Taten folgen – und schießt sich gepflegt aus dem Leben. Dabei zeigt sie ihren Mitstreitern deutlich, was sie von ihnen hält – ohne jedoch bösartig zu sein, wie Desiree Nick. Claudia Obert zieht ihr Ding durch. Das muss man ihr lassen:

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Dass sie bei der Wahl, wer die Villa verlassen muss, erst wahllos Namen nannte, die gar nicht auf der Abschussliste standen, dann die Regeln nicht kannte, war vielleicht der TV-Moment des Jahres:

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Ronald Schill

Der frühere Richter saß beim Streit von Nick und Obert in der ersten Reihe und musste sich offensichtlich ein Lachen verkneifen. Er genoss die Show und feuerte die „Streithennen“ auch noch an. „Geil! Das war ganz großes Kino“, fasste er die Eskalation lachend zusammen. Dann sagte er das, was alle TV-Zuschauer dachten: „Claudia darf nicht freiwillig gehen, dann ist es hier langweilig.“ Das sagte der Brandstifter ihr dann auch noch persönlich und fügte etwas enttäuscht hinzu, dass er sich gewünscht hätte, dass Obert etwas mehr Einsatz zeigt. Schill hat das Format komplett verstanden, ihm fehlte wohl nur Popcorn!

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Matthias Mangiapane

Er ist das Anhängsel von Desiree Nick, wähnt sich aber auf Augenhöhe mit der Läster-Queen. Da liegt er aber komplett falsch. Mangiapane, der in der ersten Woche besonders durch seine strahlend weißen Zähne auffiel, die sogar die gebleachten Beißerchen von Philippe Coutinho und Jürgen Klopp locker in den Schatten stellen, verlor in der zweiten Folge ebenfalls die Nerven und nervt langsam die Zuschauer ein wenig mit seinem Sprachtick, in dem er einfach an jedes Verb noch ein „tut“ dranhängt. Trotzdem, er passt sehr gut in dieses Trash-TV-Format. Insgesamt kommt Mangiapane allerdings nicht so gut weg in der mehr als zweistündigen Wochen-Zusammenfassung:

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Tobias Wegener

Tobias Wegener ist komplett überfordert. Eigentlich den ganzen Tag. Der Muskelmann hatte solche menschlichen Dramen nicht erwartet und scheint auch nicht bereit für solch eine Herkules-Aufgabe. Wegener will keinen Streit, er will eine gute Zeit mit seinen Mitstreitern haben. Doch da spielen die anderen Kandidaten nur bedingt mit. Zu allem Überfluss entschied zum zweiten Mal in Folge seine Stimme darüber, wer die Villa verlassen musste. Das ist zu viel des Guten für den sensiblen Ex von Janine Pink. Bei ihm rollen regelmäßig die Tränen. Auch das ist unterhaltsam!

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Janine Pink

Das Playboy-Model spielt eine Nebenrolle bislang. Sie war sich sehr sicher, dass ihr Ex Tobi Wegener sie am Ende der zweiten Folge rauskicken würde. Doch der Ex zeigte sich als Gentleman. Obwohl die Beziehung nicht besonders harmonisch endete, verschonte er Janine Pink, die sich hier zugeknöpfter gibt als im „Playboy“. Das war überraschend und wird bestimmt noch thematisiert. Ihre Wort-Akrobatik kommt beim Publikum an, keine Frage:

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Bastian Yotta

Der esoterisch angehauchte Muskelberg wünschte sich zu Beginn der Sendung „eine Überraschung vom Universum“ – die gab es durchaus, aber er hatte sich diese wohl anders, vor allem harmonischer, vorgestellt. Seine zwei Highlights: Er ließ sich von Eva einen XXL-Pickel im Gesicht ausdrücken und sorgte so für den Ekel-Moment des Tages. Dann sorgte er zumindest bei den Damen im Haus für ein Highlight, indem er ihnen seinen nackten Penis unter der Dusche präsentierte und Carina Spack, Eva Benetatou und Janine Pink damit und mit einer öffentlichen Intimrasur bestens unterhielt. Generell wirkt Yotta in der Villa mit Explosionsgefahr aber leicht überfordert:

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Carina Spack

Bei dem ganzen Ärger und Streit bei „Promis unter Palmen“ kann man Carina Spack glatt übersehen. Sie spielt derzeit nur eine Nebenrolle von der Nebenrolle in der Villa. Wer sie aus anderen TV-Shows kennt, ist überrascht, wie normal sie hier plötzlich wirkt. Das war auch nicht immer so in der Vergangenheit:

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Eva Benetatou

Eva Benetatou ist raus. Irgendwie ist das egal, weil sie bislang auch nicht so aktiv war. Claudia Obert wollte mit ihr unbedingt noch einen trinken. Das müssen die beiden jetzt verschieben. Den Zuschauern ist es relativ egal, das Entsetzen über Evas Auszug hält sich in Grenzen:

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Nächsten Mittwochabend geht es in der Prime Time auf SAT.1 weiter. Das heißt für die Fans: eine ganze Woche durchhalten. Dann steigt endlich die dritte von sechs Folgen „Promis unter Palmen“ – Bergfest auf dem Trash-TV-Olymp, wunderbar! Und auch noch eine tolle Gelegenheit für Menschen, die bislang noch einen großen Bogen um die Show gemacht haben, einzusteigen. Wir versprechen euch: Das lohnt sich!